775
Freiiu v. Werbelow,
begründete im Jahre 1743 eine Stiftung bei der Saldernschcs Real-Schule
zu Brandenburg. Ş. Saldernsche Stiftung.
•1,1...: ,,, t.mexUi, ,n
Geh. Reg.-Rath a. D. und Rittergutsbesitzer zu Jarchau errichtete 1848
für die Ortschaften Schorbus und Rheinbusch (Kottbus) mit 4762ÿ
Thlr. eine milde Stiftung, deren Zinsen theils der Kipche uud Schule,
theils einzelnen milden Zwecken gewidmet sind. Namentlich ist unter
gewiffen Bedingungen bestimmt, daß von den Zinsen a) die Kirchcnkasse
zu Schorbus jährlich 20 Thlr., b) die Schulgemeinde daselbst
20 Thlr., welche auf das aufzubringende Schulgeld oder Lehrergehalt
abzurechnen sind, c) jeder künftig zu emeritirende Lehrer Zuschuß zu
seiner Pension oder in deffen Ermangelung die Lehrer-Wittwen jährlich
20 Thlr., d) dem Lehrer 15 Thlr. jährliche Zulage, e) die Koloiric
Rheinbusch jährlich 5 Thlr. zu dem zu zahlenden Schulgelde, f) zur
Beschaffung von Lehrmitteln und Prämien für die Kinder der Dienstleute
und Tagelöhner des Ritterguts Schorbus jährlich 5 Thlr. gezahlt
werden.
v. Wer de ns le keusches Stipendium,
von jährlich 100 Thlr., am 19. December 1681 für zwei studircnde
Staßfurter Bürger-Söhne und andere bedürftige Studircnde gestiftet.
(Hermes 11. 54.)
' ft: \ ils J.'I* i
Wertienusscker Ştşpendien-Fonds zu Breslau.
Kapital 6350 Thlr.; die Zinsen werden zu sechs Stipendien verwendet
und zwar je zwei Stipendien für die theologische, juristische und medicinische
Fakultät, und von jeder Fakultät ein Marker und ein Schlesier.
W ernii n g bciu slckie Vermächtnisse.
Rentner Werminghaus(ş 1849 zü Barmen), überwies lehtwillig
1) der vereinigten ev. Gemeinde in Unter-Barmen 10,000 Thlr., die
Zinsen sollen zum Besten der Armen oder des Waisenhauses der Gemeinde
nach der Bestimmung des Presbytern verwendet werden; 2) der
vereinigten ev. Gemeinde zu Brrckerfeld (Hagen) 3000 Thlr., die Zinsen
davon sind zun. Besten der Armen deS Orts zu verwenden.
Wern eck scher Legalen-Fonds zu Königsberg.
Bon Frau Werneck geb. v. Bergmann für verarmte Mitglieder
ihrer Nachkommenschaft gestiftet, und von dem Kirchen-Kollegium der
Burgkirchc verwaltet. Kapital 14,780 Thlr.; es werden von den Zinsen
zur Zeit 5 Familienglieder mit zusammen 658 Thlr unterstützt.
Fr. Ernst Wernicke,
Handschuhmacher und Rentier zu Berlin; schenkte (1862) seiner Vaterstadt
Mansfeld behufs Gründung einer „Wern ick eschen Stiftung"
Vn Aufnalsme und Unterstützung alter und würdiger Wittwen der Stadt,
ein Wohnhaus nebst Zubehör und 200 Thlr. Das Haus soll für 8
Personen eingerichtet werden, diese sollen die Revenüen der 200 Thlr.