Full text : Preußisches Landbuch

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Freiiu  v.  Werbelow,
begründete  im  Jahre  1743  eine  Stiftung  bei  der  Saldernschcs  Real-Schule
  zu  Brandenburg.  Ş.  Saldernsche  Stiftung.
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Geh.  Reg.-Rath  a.  D.  und  Rittergutsbesitzer  zu  Jarchau  errichtete  1848
für  die  Ortschaften  Schorbus  und  Rheinbusch  (Kottbus)  mit  4762ÿ
Thlr.  eine  milde  Stiftung,  deren  Zinsen  theils  der  Kipche  uud  Schule,
theils  einzelnen  milden  Zwecken  gewidmet  sind.  Namentlich  ist  unter
gewiffen  Bedingungen  bestimmt,  daß  von  den  Zinsen  a)  die  Kirchcnkasse
  zu  Schorbus  jährlich  20  Thlr.,  b)  die  Schulgemeinde  daselbst
20  Thlr.,  welche  auf  das  aufzubringende  Schulgeld  oder  Lehrergehalt
abzurechnen  sind,  c)  jeder  künftig  zu  emeritirende  Lehrer  Zuschuß  zu
seiner  Pension  oder  in  deffen  Ermangelung  die  Lehrer-Wittwen  jährlich
20  Thlr.,  d)  dem  Lehrer  15  Thlr.  jährliche  Zulage,  e)  die  Koloiric
Rheinbusch  jährlich  5  Thlr.  zu  dem  zu  zahlenden  Schulgelde,  f)  zur
Beschaffung  von  Lehrmitteln  und  Prämien  für  die  Kinder  der  Dienstleute
  und  Tagelöhner  des  Ritterguts  Schorbus  jährlich  5  Thlr.  gezahlt
werden.
v.  Wer  de  ns  le  keusches  Stipendium,
von  jährlich  100  Thlr.,  am  19.  December  1681  für  zwei  studircnde
Staßfurter  Bürger-Söhne  und  andere  bedürftige  Studircnde  gestiftet.
(Hermes  11.  54.)
'  ft:  \  ils  J.'I*  i
Wertienusscker  Ştşpendien-Fonds  zu  Breslau.
Kapital  6350  Thlr.;  die  Zinsen  werden  zu  sechs  Stipendien  verwendet
und  zwar  je  zwei  Stipendien  für  die  theologische,  juristische  und  medicinische
  Fakultät,  und  von  jeder  Fakultät  ein  Marker  und  ein  Schlesier.
W  ernii  n  g  bciu  slckie  Vermächtnisse.
Rentner  Werminghaus(ş  1849  zü  Barmen),  überwies  lehtwillig
1)  der  vereinigten  ev.  Gemeinde  in  Unter-Barmen  10,000  Thlr.,  die
Zinsen  sollen  zum  Besten  der  Armen  oder  des  Waisenhauses  der  Gemeinde ­
  nach  der  Bestimmung  des  Presbytern  verwendet  werden;  2)  der
vereinigten  ev.  Gemeinde  zu  Brrckerfeld  (Hagen)  3000  Thlr.,  die  Zinsen ­
  davon  sind  zun.  Besten  der  Armen  deS  Orts  zu  verwenden.
Wern  eck  scher  Legalen-Fonds  zu  Königsberg.
Bon  Frau  Werneck  geb.  v.  Bergmann  für  verarmte  Mitglieder
ihrer  Nachkommenschaft  gestiftet,  und  von  dem  Kirchen-Kollegium  der
Burgkirchc  verwaltet.  Kapital  14,780  Thlr.;  es  werden  von  den  Zinsen ­
  zur  Zeit  5  Familienglieder  mit  zusammen  658  Thlr  unterstützt.
Fr.  Ernst  Wernicke,
Handschuhmacher  und  Rentier  zu  Berlin;  schenkte  (1862)  seiner  Vaterstadt ­
  Mansfeld  behufs  Gründung  einer  „Wern  ick  eschen  Stiftung"
Vn  Aufnalsme  und  Unterstützung  alter  und  würdiger  Wittwen  der  Stadt,
ein  Wohnhaus  nebst  Zubehör  und  200  Thlr.  Das  Haus  soll  für  8
Personen  eingerichtet  werden,  diese  sollen  die  Revenüen  der  200  Thlr.
            
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