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28 000 Thlr. Von dem Kapitale sollen 8000 Thlr. zum Erwerbe
eines Hauses verwendet werden, in welchem zwölf verarmte Memelrr
Kaufleute freie Wohnung erhalten; mit den Zinsen der übrigen 20,000
Thlr. sollen die Aufgenommenen je nach ihrer Hülfsbcdürftlgkert unter
stützt, von den Zinsen jedoch so viel reservirt werden, als zur guten
baulichen' Erhaltung des Hanfes erforderlich ist. Das Stift soll linter
gemeinschaftlicher Verwaltung des Magistrats, des B-rstcherşmt- der
Kaufmannschaft und fünf Stadtverordneten stehen; 2) zur Bekleidung
und rum Unterricht von Kindern armer ordentlicher Eltern cm Kapital,
welches unter Verwaltung deş -Magistrats steht; 3) zur àtcchaltung
und Verschönerung der vom Erblasser angelegten sogenannten „Wieners
Promenade * 2000 Thlr., welches Kapital unter Verwaltung von fünf
unter Verwaltung des Magistrats und de« Vorsteher-AmtS der Kauf.
Stipendien-Fonds zu Memel.
.'V., ķ- Wiesescheö Vermächtniß.
Hans Friedrich v. Wiese legirte 600 Thlr., deren Zinsen für die
ältesten Armen von Gaffron und Rädlitzi(Ştemau), sowie fur eine
Familie Stähr bestimmt sind. vtj( ,
Wies esches ïegot zu Memel.
Es beträgt 333} Thlr. Die Zinsen werden vom Magistrat zur Unter
stützung armer Leute verwendet.
WkesenbamSchule zu Czersk (tkonitz).
Am 1. April 1862 crMV'M.fiiH'uüter Leitung des Oekonomie-
RathS şşalşw haLW Aüfgube, Wîtsenbauer soweit ausznbUden,
daß sie im Stande sind, Wiesenbauten, Entwässerungs-Anlagen, Drm-
nirungen und dergll'ÜNach vo»geschriebenen Plänen auszuführen und
dergleichev-i Anlagen VN» geringerem Umfang selbst zu proMiren und
w 'wmnf4kAen. #nfu* W !',%>« Unkm# mnb „nut,
ältlich ercheilt, doch müssen sich ,die Zöglinge selbst unterhalten. Für
ihre praktischen Arbeiten erhalten sie das übliche Tagclohu.
WiesmbaN'Schule zu Trier.
Drv. aufuvier Mouàberechnet«-Unterricht in diesem K. Iustitut^wird
unentgeltlicht ertheilt über Wiesenbau und Drainage, Wasserbau, Zeich-
nen landwirthschaftliche Chemie. Botanik,- Geometrie, Gesetzeskunde und
Nachhilfe im RechtttihSchreiben und in der deutschen Sprache, vii'it
Samuel Gottsr. Wi«^ņer. " - 'I !.
Freihäusler zu KieslingSwalde hinterließ 1) der
Armenkasse daselbst zwei iLegatt von^je, ķ Thlr.i znsanimen alfe» 600
Thlr., mit der Bestimmung, dass dik.Zinsen davon^an 12 resp. 8 Orts-
Arme aus den Gemeinden Kieslmgswalde und Stolzenberg vertheilt,