Full text : Preußisches Landbuch

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bst  der  Universität  Breslau  begründet.  Die  Stadt  Glogau  steuerte
dazu  200  Thlr.  in  Staatsschuldscheinen  bei.  Die  Stiftung  besteht  in
zwei  Stipendien,  die  ohne  Unterschied  der  Konfession  verliehen  werden.
Das  erste  für  Studirende  der  klassischen  Philologie,  beträgt  zur  Zeit
50  Thlr.  jährlich,  und  es  werden  die  Mittel  zu  einem  zweiten  Stipendium ­
  dieser  Art  angesammelt;  das  andere  für  Stndirende,  welche  sich
außer  den  Philologie  dem  Schulfache  widmen,  wird  erst  zur  Verleihung
kommen,  wenn  das  Kapital  1000  Thlr.  beträgt.  Die  Verwaltung  der
Stiftung  steht  der  Universität  zu.
W  'tûfsii’t 1 .  !
oşF  -M  ¿j m  j 3s j  Wolfsches  Stipendium,
von  dem  Magistrat  in  Quedlinburg  zu  verleihen.  Jährlicher  Betrag
95  Thlr.  (Hermes  II.  240.)
¡"jit;  v.  W  olfşşche  Stiftung  zrt  Stolzenfeldc  (ArnSwalde).
Eine  Stiftung  für  Hilfsbedürftige,  1856  von  Charlotte  Sophie  Friedrike
  v.  Wolfs  (t  1855)  durch  Ueberweisung  von  2630  Thlr.  gegründet. ­
  >72pii  lovV  ,f,r,to';
W  olffsches  Mühlen-Stipendium  zu  Havelberg.
Die  vcrw.  Bürgermeister  Wolfs  vermachte  (1781)  zu  diesem  Stipendium ­
  eine  Windmühle,  deren  Ertrag  sich  auf  etwa  140  Thlr.  beläuft.
Das  Stipendium  wird  auf  höchstens  zwei  Jahre  verliehen:  a)  an  die
Söhne  der  Mitglieder  des  Kreisgerichts  und  des  Magistrats,  demnächst
der  Prediger  und  Lehrer  in  Havelberg;  U)  an  die  Söhne  der  Prediger  und
Lehrer  zu  Dom  Havelbcrg,  und  dann  erst  an  die  der  Königl.  Beamten ­
  und  Aerzte  zu  Havelberg;  c)  in  Ermangelung  aller  dieser  an  Studirende ­
  auf  preußischen  Universitäten.  Die  Kollation  gebührt  dem  Bürgermeister ­
  und  den  Mitgliedern  des  Kreisgerichts  zu  Havclberg  unter
Zuziehung  der  beiden  Prediger.
B.-nj.  Joel  Wolfs.
zu  Berlin,  und  dessen  Ellegattin  begründeten  eine  Stiftung,  welche  die
Unterstützung  hülssbcdchrftiget  Verwandten  der  Erblaster  bezweckt.  Verwaltet ­
  durch  ein  KnratorittM  (Hartwig  Hirschfcld  rc.)/
ruf  6t  Ģcorg  Wol  ff,
Rentner  zu  Soest,  überwies  (I860)  dem  Marien-Hospital  daselbst  500
Thlr.  zur  Verpflegung  armer  Kranken.
Karl  Ludwig  Wolffgram,  .
Jnstizrath  zu  Memel  (+  1854)  setzte  zur  Erbauung  eines  Arbeitshauses
9000  Thlr.  ans  und  vermachte  der  dortigen  Rettungs-Anstalt  für  ver»
wahrlosctc  Kinder  3000  Thlr.
W  o  lfffo  husche  Armen  Stiftung  zu  Breslau.
Partikulier  Kaspar  Wolffs  ohn  (t  1857)  und  dessen  Ehefrau  bestinimten
  zwei  Kapitalien  von  2000  und  250  Thlr.  zu  dem  Zwecke,
daß  die  jährlichen  Zinsen  des  ersteren  einem  armen  unbescholteneü  jüdischen ­
  Mädchen  als  Heiraths  -  Ausstattung  gewährt,  die  Zinsen  der
250  Thlr.  aber  in  jedem  Jahre  am  10.  November  an  10  jüdische  Ar-
            
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