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men vertheilt werden sollten. Die Verwaltung der Stiftung hat nach
Maßgabe des mit den Kollatvren vereinbarten Statuts der Magistrat
in Breslau.
t. gofftarnaboefmc
bei der Universität Halle-Wittenberg. Geheimrath und Hofniarschall
v. Wol fr a mod or ff aus Mügeln vermachte 12,960 Thlr. zu einem
Freitisch-Fonds für arme Sludireude. Anstatt der Natural Speisung
erhält jetzt jeder Perzipient 50 Thlr., und die Anzahl derselben richtet
sich nach dem Zins-Ertragc des Stiftungs-Kapitals. Im Jahre 1838
waren bei 956 Thlr. Zins-Ertrag 18 Stellen disponibel und 13 für Theologen,
4 für Amisten äUş jt '8 Iahķdrttzeben. Zum Genüß berufen
sind arme Studirende cv. Konfession aus dm zum Königreiche Sachsen
vor 1815 gehörig gewesenen wandelt», Theologen, welche ihre Studien
im Prediger-Seminar zu Wittenberg fortsetzen, bleiben im Genuß.
(Koch It 444.)
Loren; Woll mer, .hdmhß
Chirurguß zu Lauenburg in Pommern, verstarb ohne Leibes-Erben und
hinterließ ein nicht unbedeutendes Vermögen. Die öffentlichen Blätter
berichteten darüber > vor einigen Jahren: wie folgt:. „Um, wie er in seinem
Testamente sagt, sich noch nach seinem Tode seinen Nebenmenscheu
nützlich zu erweisen, hauptsächlich aber zur Verbesierung der jener Zeit
schlecht dotirtcn Predigerstelle an bçr dortigen evangel. St. Salvator-Kirche
beizutragen, errichtete er «in geistliches Fideikommiß und verordnete,
daß sein Nachlast» mit Ausnahme eines GartcnS, versilbert,
für den Erlös Ackerstücke angekauft werden, und der Pachtzins-Genuß
derselben bis auf 92 Thlr. jährlich dem jedesmaligen Prediger an der
genannten Kirche zustehen sollte. Der (áten muß ohne jede Beränderung
und in demselben Zustande^, in welchem er am Todestage des
Stifters vorgefunden wurde, für ewige Zeiten unterhalten werden. In
demselben steht außer dem Leichengewölbe des Woltmer ein hübsches
Gartenhaus, welches alle 40 Jahre, einer der Disposition des Stifters
beigefügten Zeichnung entsprechend, neu gebaut werden muß. Die int
Hause und Garten zu haltenden Möbel und Geräthc sind im Testamente
genau bezeichnet und müssen beim Anfange eines jjcden Jahrhunderts
mit Verwerfung der alten durch neue und zwar genau dieselben
ersetzt, werden. Zum N§u- und Htparaturbau des Hauses und der'
Zäune, zusn Ankauf neuen und Ausbesserung der often, Möbel und
Ņathe, so wie zu der bis zum I. Juli jede» Jahres zu bewirkenden
Bcschnciduug der Hecken werden aus den dem Prediger vorenthaltenen
Pachtzinsen von jährlich 92 Thalern bestimmte Fonds gebildet. —'Die
sämmtlichen Magistrats-Mitglieder des Drts, von denen eins Administrator
der Sliftuug ist, sind Kuratoren derselben. Sie nnd die Prediger
versammeln sich alljährlich am St. Laurenztagc (10. August) im
Stifishause, nehmen hier die Ştiftsrechnuņg ab, besichtigen Gebäude^
Ģarten'nud Mobilien, ob diese sich m dctn testamentarisch angeordneten
Zustande befinden und -nehmen, nachdem das jüngste Mitglied die