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erwähnt des Besuches uns der Carolina-Pflanzung bei Ciensuegos als eines
besonders intcreffcmtcn. Dieje sei wohl die einzige Pflanzung m Cuba,
welche ein-Mühle mit acht Cylindern besitze; dee Bagasse werden zwischen
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lassezucker, in, Ganze» 10,68°/« aller Produkte vom Rohr erhalten.
Der Gedanke lag nahe, statt der Pressung durch mehrere neben-
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durch abermaliges Pressen zu gewinnen. _
-Vas Versah«,, zwiefacher Pressung soll vor mehreren Jahren
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auf sich ziehe; in einer Pflanzung habe man deshalb zwei Versuche bannt
angestellt und folgende Ergebnisse erzielt.
Erster Versuch: mit 312 arroban — 7800 jpa», Pfnnd nollsastigen
Rohres, bei langsamem Druck, Die erste Bagasse wog e® waren
alio 4600 il. d, i, 58,96 % East gewonnen. Augenscheinlich kan, die
Bagasse aus der Mühle besser gepresst als grdtztentheils sonst aus den
Pflanzungen Cuba's, Die ziveite Pressung ergab -23;>0 it. Bagatz, also
SM // Sait; allein dabei mutzten grotze Verluste >°-gen Ausrutschens aus
den Oessnungen und Verweheus durch den Wind sestgestellt werden, der
Säst wurde deshalb gemessen und gab nahezu 6:> gallone», welche nach
Probeverwiegnug 687 ii. gleichkamen; berücksichtigt man di- dabei ent-
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zweite >var so mit Fas-rnstosfen durchsetzt, datz er durch °n, Drahtnetz ge
siebt werden mutzte. Auch nachher zeigte er noch eine sehr dunkle von Un
reinigkeiten zeugende Farbe, ivelche die Folge er übern,atz,gen Pressung
waren. Danach erscheint der East zweiter Pressung erheblich weniger
werthvoll, da ein Theil seines Ge.oichtes Nicht von, Zucker sondern von
fremden Stössen herrührt. Diese Erfahrung übrigens mcht neu, Als
die alten Ps-rdemühlen durch Dampfdruck ersetzt wurden, inachte sich d,e