fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Siebter Abschnifl 
duktionsprozesse, sondern den kapitalistischen Produktionsprozeß I 
seinem Fluß und in seinem gesellschaftlichen Umfang. 
Wenn der Kapitalist einen Teil seines Kapitals in Arbeitskraf 
umsetzt, verwertet er damit sein Gesamtkapital. Aber nicht genut 
damit. Er schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Er profitiert nich! 
hur von dem, was er vom Arbeiter empfängt, sondern auch von del 
was er ihm gibt. , 
Das im Austausch gegen Arbeitskraft veräußerte Kapital wird 
von der Arbeiterklasse für Lebensmittel ausgetauscht, deren Kol 
sumtion dazu dient, Muskel, Nerven, Knochen, Hirn usw. von Ar 
beitern zu reproduzieren und neue Arbeiter zu zeugen. Innerball 
der Grenzen des absolut Notwendigen ist daher die individuell 
Konsumtion der Arbeiterklasse Rückverwandlung der vom Kapil? 
gegen Arbeitskraft veräußerten Lebensmittel in vom Kapital n# 
ausbeutbare Arbeitskraft. Sie ist Produktion und Reproduktion de 
dem Kapitalisten unentbehrlichsten Produktionsmittels, des Arbeiter 
selbst. Die individuelle Konsumtion des Arbeiters bleibt also ®@ 
Moment der Produktion und Reproduktion des Kapitals im große 
und ganzen, ob sie innerhalb oder außerhalb der Arbeitsstelle, inne 
halb oder außerhalb des Arbeitsprozesses vorgeht, ganz wie Ö 
Reinigung der Maschine, ob sie während des Arbeitsprozesses 00 
bestimmter Pausen desselben geschieht. N 
Es tut nichts zur Sache, daß der Arbeiter seine individue) | 
Konsumtion sich selbst und nicht dem Kapitalisten zuliebe vollziel‘ 
So bleibt der Konsum des Lastviehes nicht minder ein notwendi#“ 
Moment des Produktionsprozesses, weil das Vieh selbst genießt, WE 
es frißt. Die beständige Erhaltung und Reproduktion der Arbeite 
klasse bleibt beständige Bedingung für die Reproduktion & 
Kapitals. Der Kapitalist kann ihre Erfüllung getrost dem Selbe 
erhaltungs- und Fortpflanzungstrieb der Arbeiter überlassen. t 
sorgt nur dafür, ihre individuelle Konsumtion möglichst auf das N 
wendige einzuschränken, und ist himmelweit entfernt von jener A 
amerikanischen Roheit, die den Arbeiter zwingt, kräftigere 5 
weniger kräftiger Nahrungsmittel einzunehmen.? fi 
Daher betrachtet auch der Kapitalist und sein Ideolog, der P € 
tische Oekonom, nur den Teil der individuellen Konsumtion f 
Arbeiters als produktiv, der zur Verewigung der Arbeiterklasse ® 
508 
5 „Die Arbeiter in den Bergwerken Südamerikas ägliches Ge 
schäft (das schwerste vielleicht in der Welt) darin en a El EIZ jP 
Gewicht von 180 bis 200 Pfund, aus einer Tiefe von 450 Fuß auf ibr“ 
Schultern zutage zu fördern, leben nur von Brot und Bohnen: sie würd® 
das Brot allein zur Nahrung vorziehen, allein ihre Herren. welche gefunde 
baben, daß sie mit Brot nicht so stark arbeiten können, behandeln sie % 
Pferde und zwingen sie, die Bohnen zu essen; die Bohnen sind aber - 
EEE an Kneckenerde weit reicher als das Brot.“ (Liebig: Br 
rer wendun; i ; +48 u 
1862, 1. Teil, S. 194, Note.) g auf Agrikultur und Physiologie“, 7. A
	        
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