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dessen Werthsteigerung, so ist zwar irgend ein Grad natürlicher
Ergiebigkeit die unerlässliche Vorbedingung, aber keineswegs
die bestimmende und maassgebende Ursache der Einkünftegrössen.
Die Bevölkerung und der gewachsene Verkehr entscheiden
hier Alles, weil sie es sind, welche die gesellschaftlichen
Tribute zahlen müssen. Es kann hienach keine Redo
davon sein, die Ricardosche Ansicht von der Rente etwa deswegen
zu verwerfen, weil sie einen Einkünftebcstandthoil voraussetzt,
der nicht durch wirthschaftlicho Tbätigkcit, sondern
durch die Macht der Verhältnisse erzeugt wird. Im Gegcntheil
hat diese Rentenansicht die Ursache eines zweiten Elements
der Grundeinkünfte sowenig in den eigentlich socialen Beziehungen
gesucht, dass man ihr den Vorwurf machen muss,
grade in derjenigen Richtung fehlgcgriffen zu haben, wo die
Erklärung der Erscheinungen das gesellschaftliche Gebiet verliess
und die blosse Naturbeschaifenheit zur Hauptgrundlago
machte. Allerdings sollen es nicht die Fruchtbarkeitsgrado an
sich selbst, sondern nur deren Differenzen sein, die entscheidend
werden. Die grösste absolute Fruchtbarkeit soll, wenn
sie gleichmässig vorhanden ist, zu keiner eigentlichen Rente
führen. Indessen bleibt doch auch diese Vorstelluiigsart noch
immer in der Meinung befangen, als wenn irgend etwas Wesentliches
in der Gestaltung der wirklichen Rente auf Rechnung
der bunten Fruchtbarkeitsvariationen zu setzen wäre.
Ausserdem wäre die Fassung des Gedankens, auch wenn er
übrigens richtig sein könnte, noch immer darin verfehlt, dass
angenommen wird, es werde etwas direct für jene unterschiedlichen
Eigenschaften des Bodens nach Maassgabe der Grösse
derselben gezahlt. Die neuere exacte Vorstellung, wie sie in
meinem „Cursus” ausführlich dargelegt ist, hat diese rohe Denkform
verwerfen und sich unmittelbar an die Verwerthung der
Macht halten müssen, welche das auf die sociale Position gerichtete
Recht in dem gesellschaftlichen Verkehr mit sich
bringt. Die sogenannten natürlichen und unzerstörlichen Eigenschaften
sind bei diesen Veranschlagungen nur ein vereinzelter
Gesichtspunkt und kommen nur als indirecte Ursachen zweiter
oder dritter Ordnung in Frage. Die Fruchtbarkeitsunterschiede
begründen selbstverständlich auch Verschiedenheiten in den
Chancen der Anwendung von Arbeit und Capital. Allein diese
Trivialität ist weit davon entfernt, die besondere Gestalt der