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Seeland
J"ragervässer-
Bielcrsee
Bantiger, mit 6100 Einwohnern, Köniz am Gurten
mit 7700 Einwohnern, Bümpliz an der
Linie Bern-Freiburg und Wohlen an der Aare.
Westlich des großen „Forst" stehen das Schloßstädtchen
Lausten und das Dorf Neuenegg
an Senseübergängen.
Von Bern windet sich die Aare in vielen Schlingen
westwärts durch ein enges, bewaldetes Sandsteintal
zur Saanemündung bei W i l e r o l t i -
gett, um dann mit einer Umbiegung nach Norden
in die Ebene des Seelandes hinauszutreten.
Früher floß sie mit geringem Gefälle in nordöstlicher
Richtung nach Büren und verheerte bei
Hochwasser ihre Umgebung; gleichzeitig überfluteten
die orei Juraseen die niedrig gelegene Ebene
des Großen Mooses, das jeweils nach dem Rückgang
des Hochwassers als malariaverseuchter Sumpf
zUrückblieb. Die Juragewässerkorrektion (1878)
senkte die drei Seen durch einen vertieften Abfluß
um etwas über zwei Meter und leitete durch
den Aarberg-Hagneckkanal die Aare dem Bielersec
zu. Die Überflutungen hörten damit auf, und für
den Anbau war ein Neuland von 4500 Hektaren
gewonnen. Der Moosboden liefert nun Zuckerrüben
für die Zuckerfabrik im nahen Brückensiädt-,chen
Aarberg am Austritt der Aare aus den
Molassehügeln und am Beginn des Kanals zum
See. Über die Höhe des Frienisbergs hinweg zieht
die alte Bernstraße an S e e d o r f und M e i k i r ch
vorbei. Lyß ist Verkehrsmittelpunkt und Jndustriedorf
an der Einmündung der Broyetalbahn
in die Bern-Biel-Linie; im Hügelland östlich davon
liegen die Bauerndörfer Großaffoltern und
Rappers wil.
Der grünliche Wasserspiegel des Bielersees scheidet
zwei ganz verschiedengeartete Landschaften (Kartenbeilage
IV). Zum Nordufer senken sich die sonn-