Full text: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

sen werden; und demjenigen der Lage der Arbeiter, die trotz 
Einführung der Maschinen beschäftigt bleiben. 
Mit. der ersten Frage würden wir alle gewiß sehr 
interessanten Probleme erledigen, die sich auf das Verhältnis 
zwischen Anwendung der Maschinen und Arbeitslosigkeit 
beziehen. Aber abgesehen von ihrer außerordentlichen Weit- 
läufigkeit und Kompliziertheit, würden uns diese Probleme 
zu weit über die Grenzen der vorliegenden Untersuchung 
hinausführen. Wir haben uns vorgenommen, zu ermitteln, 
welche Erscheinungen innerhalb der einzelnen Betriebe 
infolge Einführung der Maschinen vorkommen und welche 
Gegenwirkungen sie auf die Preise der entsprechenden Wa- 
ren ausüben. Das Schicksal derjenigen, die an dem Leben 
des Betriebes nicht weiter teilhaben, sondern davon ausge- 
schlossen bleiben, geht also das beschränkte Gebiet der vor- 
liegenden Untersuchung nichts an. 
Wir gehen daher ohne weiteres zu der zweiten Reihe 
der von uns erwogenen Fragestellungen über, nämlich der- 
jenigen. die sich auf die Arbeiter bezieht, die trotz Anwen- 
dung der Maschinen in den betreffenden Betrieben beschäf- 
tigt bleiben. 
$ 2. Das Problem in bezug auf die Gesamtheit der Betriebe und 
der beschäftigten Arbeiter. 
Auch hier können die in Betracht kommenden Probleme 
in bezug auf die Gesamtheit der Betriebe und in bezug auf 
die einzelnen Betriebe betrachtet werden, d. h. in bezug auf 
die Gesamtheit der Arbeiterklasse — immer mit Ausschluß 
der Arbeitslosen — oder in bezug auf die einzelnen Grup- 
pen, in die sie Betrieb für Betrieb geteilt wird. 
Beginnen wir mit dem ersten Punkt. 
In ihren einfachsten Umrissen kann die Situation noch- 
mals durch die im letzten Teil von Kapitel V angenommenen 
Hypothesen dargestellt werden. 
Immer unter der Annahme, daß die Anwefidung des 
technischen Kapitals auf den Zweig V beschränkt bleibt, 
wird die Arbeiterklasse, die vor Anwendung dieses Kapitals 
aus 30 beschäftigten Arbeitern bestand, die 500 Produktein- 
heiten (300 als Lohn und 200 für die Kapitalisten) herstellten, 
von nun an aus 27 beschäftigten Arbeitern gebildet werden, 
die insgesamt 470 Produkteinheiten herstellen (200 für die 
Kapitalisten und 270 anstatt 30 als Lohn infolge des gerin- 
geren Bedürfnisses der herabgesetzten Zahl beschäftigter 
Arbeiter). 
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