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welche auch Comte gerieth, machte es beiden Persönlichkeiten
möglich, die den Ueberlieferungen der Revolution feindlichen
Systeme theils mit Gleichgültigkeit theils aber auch mit einiger
Gunst zu betrachten. Dem auf die Zukunft gerichteten Positi
vismus, welcher die Fortsetzungen der Revolution übersprang,
schob sich als gegenwärtiger Anknüpfungspunkt komischer
weise grade das unter, was er in seinen innersten Motiven
am ornstlichston zu bekämpfen hatte und durch seine Theorien
auch wirklich am entschiedensten comproinittirte. Sicherlich
war es ein starker Contrast, wenn St. Simon den Restaura
tionskönig mit der Mission betrauen wollte, das Regime
der wirthschaftlichen Gesellschaftselemente durchzuführen und
denen, welche als Industrielle im Gegensatz zu den Feudalen
bezeichnet wurden, zum Siege zu verhelfen. Derjenige, der
diese Idee liegtc, war derselbe, der auch gelegentlich jenen
kleinen Aufsatz von 1810 sclireibeii konnte, in welchem mit
ziemlich feinem Humor eine für Königthum, Adel und hohe
Büreaukratie nicht sehr sclimeichelhafte Erörterung ihrer Ent
behrlichkeit angostellt wurde. Diese ,,Politische Parabel”,
die den Verfasser vor die Geschwornen brachte, verglich die
Verluste Frankreichs in den beiden Fällen, dass die Personen
des Hofes, der Minister, des müssigen höhern Adels oder
aber die bedeutendsten Vertreter der wirthschaftlichen, tech
nischen und wissenschaftlichen Thätigkeit plötzlich vom Schau
platz abträten. Das ofíen hingestellte Ergebniss bestand näm
lich darin, dass die Verrichtungen jener ersteren Personnagen
nicht viel reelles Gewicht hätten und übrigens leicht ersetz
bar wären. Zur Ausfüllung der Stelle eines lachenden Erben
sei kein besonderes Studium nöthig; die Lücke, die das Ver
schwinden einer Vertretung der kronprinzlichen Würde lasse,
werde ohne Mühe von einem Andern ausgefüllt. Auch für
die Function eines Königs finde sich allenfalls eine Ersatz
person. In den Ministerposten würde mancher tüchtige Cnter-
beamte ebenfalls nicht in Verlegenheit gcrathen. Der kurze
Sinn dieser und ähnlicher Ausführungen bestand offenbar
darin, dass diejenigen, welche St. Simon für blosse Figuranten
nahm, als allenfalls entbehrlich, die wirthschaftlich, technisch
und wissenschaftlich thätigen Elemente aber als die wahrhaft
nützlichen und unentbehrlichen Glieder dos Staats erscheinen
sollten. Der Abkömmling Karls des Grossen hatte hier