Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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sogar  zwischen  zwei  Kindern  und  einem.  Die  Frauen  können
gleichzeitig  Männer  haben,  denen  sie  für  zwei  oder  für  ein  einziges ­
  wirklich  gehornes  Kind  verpflichtet  sind.  Dies  orgiobt
Rangunterschiede  und  so  zu  sagen  eine  Rang-  und  Quartierliste,
  welche  in  der  Verschiedenheit  der  Titelerfindung  mit  den
schönsten  Byzantinischen  Ueberlieferungen  den  Vergleich  aushält. ­
  In  der  Bezeichnung  der  ehelichen  Würden  ist  das  Hirn
eines  Fourier  üppiger  und  leistet  in  dieser  Gattung  mehr,  als
die  historische  Tradition  und  der  moderne  Erfindungsgeist  im
Reiche  der  besten  Büreaukratie  vermocht  haben.  Geliebte,
Erzeuger,  Gatten,  —  das  ist  die  Hauptskala,  die  aber  noch
ganz  lose  Liaisons  in  unbestimmter  Menge  neben  sich  duldet,
ohne  jedoch  an  die  letzteren  erbrechtliche  Wirkungen  zu
knüpfen.
Man  erkennt  in  diesen  Wüstheiten  sofort  die  Beziehungen
zu  den  schlechtesten  Elementen  in  der  thatsächlichen  Verfassung ­
  der  verschiedenen  Geschlechts  Verhältnisse  der  wirklichen
Gesellschaft.  Hätte  man  es  nicht  mit  einem  Kinderköpfchen
zu  thun,  so  würde  man  sich  darüber  wundern  müssen,  dass
derselbe  Mensch,  welcher  gelegentlich  die  verkehrten  Seiten
und  corruptiven  Elemente  oder  Gestaltungen  der  bestehenden  Ehe
und  Geschlechtsverhältnisse  leidlich  zu  beschreiben  wmsste,  in  seinem ­
  eignen  Vorstellungslauf  grade  der  Nachahmung  und  willkürlichen ­
  Composition  der  schlimmsten  Erscheinungen  der
Wirklichkeit  anheimgefallen  ist.  Man  braucht  sich  in  der
Französischen  oder  überhaupt  in  der  modernen  Gesellschaft
nicht  weit  umzusehen,  um  ein  verhältnissmässig  naturwüchsiges
System  von  Unterschieden  anzutreffen,  die  einigen  Hauptlinien
der  bei  Fourier  verschnörkelten  Verzeichnungen  annähernd
entsprechen.  Die  Abfolge  der  Stadien  ist  ebenso  wie  die
nachträgliche  Vereinigung  mehrfacher  Verhältnisse  eine  ziemlich ­
  umfangreiche  Thatsache.  Man  hat  sich  nur  der  mannichfaltigen
  Figurationen  des  geschlechtlichen  Gcmeinlebeiis  zu  erinnern, ­
  welche  der  geregelten,  meist  verspäteten  Ehe  vorangehen ­
  oder  sich  nachher  neben  derselben  unterhalten.  Man
wird  alsdann,  auch  ohne  die  letzte  Schicht  der  Prostitution
mit  ihren  Verzweigungen  im  Dasein  des  Proletariats  und  der
übrigen  Gesellschaft  in  Anschlag  zu  bringen,  deutlich  genug
einsehen,  dass  die  Fourierschen  Extravaganzen  nichts  als  ein
Zerrbild  von  dem  sind,  was  sich  in  dem  gewöhnlichen  Lehen
            
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