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langen, dass man auch bei ihm thue, was überall und auch bei
Newton geschehen müsse, nämlich dass man das Gute nicht
des Fehlerhaften wegen verwerfe.
Diese Pfiffigkeit der Ausflüchte wird Niemand täuschen,
der je einen wirklichen Narren von einiger Bildung zu beob
achten verstanden hat. Aber auch in den verschiedenartigsten
Literaturzweigen können gute Diagnosen des blossen Wahn
witzes, der noch keine für das gewöhnliche Leben störende
und der Vormundschaft bedürftige Form hat, ausserordentliche
Dienste leisten, um das Publicum vor Missgriffen zu bewahren.
Bin Fourier versteht es z. B. seitenlang mit dom Anschein
der überlegensten Klugheit und Kritik zu reden, und man
muss einen sehr feinen Probirstein handhaben, wenn man an
solchen Stellen schon nach ein paar Seiten die zuverlässigen
Merkmale einer Monomanie oder sonstigen Störung constatircu
will. So redet er gelegentlich davon, dass alle Wissenschaften
zuerst mit dem Falschen beginnen, den Charakter der Oharla-
tanerie haben und sich erst gleich der Chemie aus der Alchymie
zu eigentlichen und zuverlässigen Wissenszweigen consolidiren.
Auf diese Weise sei es auch mit dem Wissen von der Gesell
schaft gegangen, bis er die passionirto Attraction entdeckt und
hiemit den Grund zu einem gediegenen theoretischen und prak
tischen Verhalten gelegt habe. Ein ähnlicher Ton wird auch
in andern Fällen oft genug angeschlagen und wer sich durch
solche Proben verleiten liesse, den Idioten zu verkennen oder
wohl gar den Widersinn und die Ileppigkeiten einer ausschwei
fenden Imagination für Genie zu halten, würde sich noch mehr
täuschen, als es der Bauernverstand des Sancho Pansa that,
indem er dem edlen Don Quixote trotz aller sich aufdrängenden
Wahrnehmungen unverdrossen nachfolgtc. Am possierlichsten
benimmt sich Fourier, wenn er seine Gegner und namentlich
Owen bekämpft. Der angeführte ö. Band der Werke enthält
einige Abschnitte dieser Art. Für Jemand, der eine theore
tische Panacee oder die Ausgeburt einer gelehrten Monomanie
zu verfechten hat, ist Alles feindlich, was die neue Wahrheit
nicht anerkennt oder auch nur auf dieselbe nicht eingeht. Den
Ovveniten gegenüber zeigte sich nun Fourier keineswegs mehr
als das ziemlich gutartige Kind, welches noch aus den früheren
Schriften sprach, sondern entwickelte eine ansehnliche Dosis
von Malice und von persönlich gehässiger Aufiassungsart. Doch