Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

licrvorgegaiigen  ist.  Dahin  gehört  z.  B,  die  Idee  vom  Inselmonoped
  der  Britten,  die  schon  in  der  ersten  Schrift  vorkommt.
Ferner  ist  die  Bezeichnung  des  Handels  als  einer  „Bande  coalirter
  Piraten”  nicht  ohne  huchstäblich  wahren  Hintergrund  in
der  antiken  Welt  und  nicht  völlig  ohne  Sinn  für  das  ganz  moderne ­
  Getriebe.  Auch  die  Ausschliessung  der  eigentlichen  Manufacturen ­
  von  dieser  Kennzeichnung  und  die  Unterscheidung
ihrer  Natur  von  derjenigen  des  blossen  Hundeis  ist  eine  der
gelegentlich  und  zufällig  ziemlich  zutreifenden  Vorstellungen.
Anstatt  aber  über  die  richtigen  Bcstandtheilc  eines  gestörten
Ideenkreises  in  Verwunderung  zu  gerathen,  hat  man  vielmehr
zu  bedenken,  dass  im  Gcgcntheil  eine  unbegreifliche  Thatsacho
vorliegen  würde,  wenn  Alles  falsch  gerathen  wäre.  Von  dem
vielen  Material,  welches  Fourier  bei  seiner  Leetüre  von  Sinn
und  Unsinn  durch  seinen  Kopf  gehen  licss,  muss  auch  Manches
von  dem  Besseren  uncntstellt  durchgeschlüpft  sein.  Ja  auch
sein  eignes  Hirn  kann  nicht  in  jeder  Beziehung  derangirt  gewesen ­
  sein  und  musste  daher  nach  einigen  Seiten  hin  unwillkürlich ­
  und  unvermeidlich  etwas  Richtiges  zu  Tage  fördern.
Die  V  erkstätte  war  zwar  wesentlich  und  für  die  meisten  feineren ­
  Hauptverrichtungen  in  Unordnung;  aber  als  Ausnahme
konnte  doch  hier  und  da  irgend  ein  Winkel  der  Behausung
noch  den  Ausgangs-  oder  Durchgangspunkt  für  normale  oder
bessere  Erzeugnisse  bilden.  Zu  letzteren  gehört  eine  sich  schon
in  der  Schrift  von  1808  findende  Bemerkung  über  die  Nationalökonomen. ­
  Die  Pliilosophie,  meint  Fourier,  komme  immer  erst
nach  dem  Schuss;  die  Holländer  hätten  längst  die  Sache  gehabt, ­
  und  nun  ganz  spät  verherrlichten  die  Philosophen  den
Handel.  Indem  er  sich  in  dieser  Art  über  das  lustig  machte,
was  er  von  den  Oekonomisten  wusste,  traf  er  wenigstens  einen
einzelnen  einseitigen  Zug  der  neuern  Wirthschaftsichre.  Er
reagirte  gegen  den  modernen  Mcrcantilismus  im  allgemeinen
und  noch  heute  anwendbaren  Sinne  dieses  Worts.  Hiezu  hatte
ihn  seine  eigne  Lebensstellung  veranlasst,  in  welcher  er  nur
den  Geschäftsbetrug  als  Charakterzug  der  Handclswclt  beobachtete. ­
  Könnte  der  gute  Wille  die  Vcrstandesschwächen  und
die  Gctiojäheilcii  der  Phantasie  entschuldigen  oder  ersetzen,
bu  würde  mau  im  Stande  sein,  sich  mit  einer  lirscheinimg,
wie  Courier,  eiuigermaassen  auszusöhnen  und  sich  mit  ihr  andei'b
  als  durch  eine  schlicssliche  Hinweisung  auf  die  literarische
            
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