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Macht auf den Willen; dagegen ist die Aussicht auf einen
Besitz etwas Ideelles, Unbestimmtes, Künftiges, welches
nur zu einer Willensäußerung anleckt. Die Besitzer eines
unrechtmäßigen Guts bilden eine geschlossene, engverbündete
Körperschaft; sie vereinigen sich über den jedem gebührenden
Antheil und suchen in der Einigkeit und Vereinigung ihren
Schutz; die Sache jedes Einzelnen ist Sache Aller, denn
sie betrifft das Prinzip an sich, welches nur durch absolute
Unverletzbarkeit gerettet werden kann; der unablässige Vertheidigungszustand,
in welchem die Körperschaft sich immer
befindet, führt zu einer erakten innern Disziplin und bildet
den egoistischen Willen zu einer säst unwiderstehlichen Intensität
atlö; auch äußert der Egoismus, wie jede mehr
thierische Seite unserer Natur, einen wunderbaren Instinkt
zur Wahrnehmung des Zuträglichen und des Schädlichen.
Das schärfste Denken vermag es nicht, durch logische Verbindungen
so weite und sichere Schlüsse zu machen, als
das Gefühlsvermögen der Selbstsucht sie zieht; cs verkündet
ein Gewitter wie ein Gichtkranker, nach dem Zucken
seiner Nerven, lange ehe der Meteorolog dessen Herannahen
wahrnehmen kann. — Die vom Besitze Ausgeschlossenen
sind dies aber, weil sie weniger Intelligenz und Willen haben;
sie haben gar keinen Zusammenhalt; sie sind nicht weniger
aus einander als aus ihre Bedrücker eifersüchtig; die Ungewißheit,
welcher Antheil der Beute, wenn sie angreifen
und siegen sollten, jedem zufallen möchte, die Furcht, wie
bisher, leer auszugehen, der Neid über den größern Gewinn
eines Nebenbuhlers, dies alles verhindert eine Verbindung