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ist ihre Stunde schon sichtbar abgelaufen. Das Schicksal
des Getreidemonopols, des Hauptbollwerkö alles englischen
Konservatismus, ist schon durch die Stimme des Landinteresses
selbst gesprochen worden; nach der Erstürmung dieser
Position müssen alle Werke der aristokratischen Befestigung
vernichtet werden. Und daß sie auch nicht länger
gehalten werden dürfen, sicht Jeder ein, welcher erkennt,
in was für namenlose Gefahr sie das soziale Gebäude dadurch
gestürzt haben, daß sie die Volksbildung unterdrückt,
ein fürchterliches Proletariat erzeugt und dasselbe, durch
Vorenthaltung des Rechtes, zur Gesetzwidrigkeit erzogen haben.
England sieht endlich ein, daß die alte Regierungskunst
aufgegeben und zu einer gerechten Staatsweisheit
gegriffen werden müsse, welche allein die drohenden, durch
jenen Konservatismus erzeugten, sozialen Mißständc heilen
kaun. Soll denn Preußen von den Erfahrungen Anderer
keinen Nutzen ziehen, sondern aus staatsmäunischem Unverstand
ein System ergreifen, welches so unheilschwanger sich
anderwärtig gezeigt hat, und aus dem man sich nur mit
so gewaltigen Wehen wieder retten kann?
Es gab eine Periode in Preußens Annalen, — zwischen
der Niederlage bei Jena und dem Siege bei Belle-Alliance —
während welcher gewaltsame Ereignisse die bisherige Regierungskunst
sammt ihren Werken völlig umgestürzt und vernichtet
hatten. Preußens Geschichte war nebst der nationalen
Selbstständigkeit erloschen; zu konserviren, wo Alleö
über den Haufen geworfen war, gab es nichts mehr. Die
Furcht, daß der Himmel einstürzen möchte, durfte nicht mehr