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noch Willkürliches; sondern cs ist die natürliche und nothwendige
Frucht jener, durch die Gesetzgebung von 1808
bis 1815 gelegten Keime, entwickelt unb gezeitigt durch ein
Vierteljahrhundert des äußeren Friedens, der innern Ruhe,
des zunehmenden Wohlstands, der geistigen Pflege, der humanen
Verwaltung. Eine solche Erziehung, von einer so
vollständigen Anerkennung des Rechts der Einzelnen ausgehend,
als wie sie die Gesetze jener gedachten Periode
aussprachen, mußte ein denkendes Volk von gemäßigtem
Temperamente zur Selbstständigkeit heranbilden. Jene Intelligenz,
welche Preußens Stärke und Preußens Stolz,
das Wesen des neuern Preußenthums, ausmacht, fordert
jetzt die Anerkennung ihres Schaffens, die Vollendung ihres
Werks. Es ist eine an Grausamkeit streifende Ungerechtigkeit,
wenn man diese Forderung einen Mangel an Pietät
gegen den Monarchen, an Dankbarkeit gegen das Bestehende,
an Liebe gegen das Vaterland schilt. Sie ist, im
Gegentheil, eben so loyal und patriotisch, als sie besonnen
und ernst sich zeigt. Sie geht aus der weltgeschichtlichen
Erkenntniß hervor, daß es Preußens Beruf sei, sittlich und
geistig schon durchgebildet, jene staatliche Entwickelung in
ruhigem Bewußtsein seines Thuns und mit ungestörter Ruhe,
anstatt, wie andere Nationen, nur im blinden Kampfe,
zu verwirklichen, — seine Zukunft auf einer breiten und
sicheren Basis freier Kraft, durchdrungenen Nechtsgcfühls
und allgemeiner Aufklärung zu begründen; und sie erhebt
sich jetzt, diese Forderung, mit dringender Stimme,
weil die Zeit gekommen ist, Schritte zu thun,