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was jener hat, besitzt er sicher, und, was für ihn ebensoviel
werth ist, er weiß, was von seinen Leistungen gefordert
wird, und ist nicht neuen und unbestimmten Ansprüchen
auf seine Thätigkeit ausgesetzt; er besorgt nicht,
neue Bahnen allein aufsuchen und brechen zu müssen, wenn
die Verhältnisse sich um ein Weniges verändern sollten;
sondern er rückt mit einem Systeme sachte fort, dessen Beharrungsvermögen
eine Gewähr vor dem Zufall leistet. So
weit erniedrigt die politische Unfreiheit die Menschen, daß
wir die begabtesten, zur höchsten Fähigkeit ausgebildeten
Naturen nur nach einem Unterkommen bestrebet sehen,
— begierig, sich in den ersten besten Schlupfwinkel zu verkriechen,
und ihr Lebenlang darin zusammengekauert zu sitzen,
so sie nur vor den Stürmen des Lebens geborgen bleiben!
Wer dies für einen Segen hält, wird solchen nicht durch
den politischen Fortschritt geboten sehen; denn dieser hebt
nicht den Lebenskampf auf, damit der Kleinmüthige unbelästigt
bleibe, sondern setzt vielmehr in direkteste Bewegung
alle jene Hebel, welche dazu dienen, um den Menschen
aus der Trägheit herauszureißen und ihn beständig vorwärts
zu treiben. Politische Freiheit wird Segen bringen
— den Segen der Thatkräftigkeit — indem sie jeder schwunghaften
Tüchtigkeit ein freieres Feld, ein schöneres Ziel, eine
reichere Belohnung darbietet, — der Trägheit aber ihr Lotterbett
entzieht, der Kleinmüthigkeit ihr Versteck niederreißt.
Sie stellt eine Regierung hin, um Unsegen jtt unterdrücken;
für den Segen aber verweist sie uns auf die Quelle, von
wannen allein er entspringen kann: auf die eigene That-