Full text : Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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DEUTSCHTjAND  —  Baden  (Militärwesen,  Sociales).

Staatseisenhalm.  Bis  zu  Ende  1854  waren  hiefür  bereits  34’081,754
fl.  verwendet.  Das  Betriebsergebniss  war  1854  ;
Einnahme  .  fl.  3'244,339  Befördert  1854:
Bet,iel,.ko.len  1'337,662  Pc,..,,«.  ,  peca,950
=  5,58%  Waaren  .  Ctr.  5'Gl  8,902
In  den  Finanzgesetzen  sind  die  Nettoveranschlagt: ­

1848  10’714,000
1849  10’45(),0Ü0
1851  9’465,000

Reinertrag  1’906,776  =
Qeschicktliche  Notizen.
einnabmen  folgendermassen
182.5—26  7’231,000
18.55—36
1845
1846
Die  Kosten

8'419,000
9'864,000
10^387,000
der  Revolution

drückung  von  1849  werden  so  berechnet

oder  vielmehr  der  Revolntionsunter-Verlust

  der  Staatscasse  .  .  ,  fl.  2’988,115
Forderung  Preussens  .  .  .  4’576,952
Verlust  der  Gemeinden  über  .  .  3’000,000
Zus.  10’564,067
In  den  Kammerverhandlungen  von  1856  wurden  die  Kosten  der  preussischen
  Hülfe  zu  3’281,284  fl.  angegeben,  wovon  3’0ü2,275  durch
Umlagen  der  Gemeinden  gedeckt  worden  seien.  —  Durch  specielle
Uebereinkoramen  mit  vielen  Einzelnen  der  beim  Aufstande  Betheiligten
wusste  der  Eisens  im  Ganzen  ansehnliche  Summen  zu  erlangen.
Schuld.  Vor  der  Zeit  der  franz.  Revolution  war  die  frühere  Schuld
vollständig  getilgt.  Die  Rheinbundskriege  erheischten  grosse  Summen,
wie  denn  auch  auf  den  neuen  Erwerbungen  zum  Theil  Schulden  hafteten. ­
  Unterm  28.  Dec.  1813  ward  ein  6proz.  gezwungenes  Anlchen
angeordnet.  Ende  1820  betrug  die  fundirte  Schuld,  nach  Abzug  der
Activen,  15’602,92.5  fl.;  Ende  1830:  14’844,110.  Dann  kam  die  Ablösung ­
  der  Grundlasten,  wozu  der  Staat  Beiträge  lieferte.  So  war  der
Stand  der  gewöhnlichen,  ohne  die  Eisenbahn-Schuld  :
Ende  1841:  38’834,322  fl.  oder  30’071,434  nach  Abzug  der  Activen
-  1846:  86576,476  -  -  27  686,674  -  -  -
Von  neueren  Anlehen  (an  denen  aber  bereits  ansehnliche  Abzahlungen ­
  statt  hatten)  kennen  wir  :

1)
2)
3)
?)
8)

Zufolge  Gesetzes  v.  11.  Juni  1840,  Lottericanlehen,  für  Zehntablüsungsbeiträge,
  innerh.  25  J.  rückzahlbar  (50  fl.-Loose)
1.  Jan.  1843,  erstes  Eisenbahnanlehen,  3  %  procentig,  negocirt
a  92  .......
21.  Febr.  1845,  zweites  Eisenbahnanlehen,  3'/jproc.  (35fl.-Loose)
in  40  Jahren  rückzahlbar  (mit  ansehnl.  Agio  emittirt)
26.  Juli  1848,  5proc.  Anlehen  v
3.  März  1849  „
zugleich  erste  Emission  v.  Papiergeld.
14.  Juli  1849,  „freiwilliges  Darleihen“,  5proc.
1850,  neues  Anlehen  von
Dec.  1854,  Eisenbahn-  (u.  Militär-?)  Anlehen,  4%  %,  ä  91%
Neue  Papiergeldemission
Der  Stand  der  Staatsschuld  war  am  1.  Jan.  1854:
1)  Allgemeine  Staatsschuld:

5  Mill.
12

14

%
2

1
6

10
1

a.  an  den  Domänengrundstock  (unverzinsl.)  .  12’000,000
b.  an  Privatgläubiger  19’420,393
3F420,393
            
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