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4í). Die Lelieiisíreiiusskiirve, auf ein blosses Produkt
bexo^eu.
Stellen wir nun den mit jeder Jaliresnien^'c eines
niii als Produkt aiittrctenden Aitikels A verbundenen
Lebensgenuss dureli je eineOrdinate dar, so müssen
wir die Produktnien^en, da sie verkauft werden, als
negative Ankaufsmen^en anselien und sie daher links
von der Ordinatenaehse auftra^en, während die An-
tanoshefriedio-iino- Oh wieder üher dem Xullpunkte er
scheint. Wii eihalten so (l"i^. 40^ eine im allgemeinen
unre^elmässio- verlaufende Punktreihe, von weleher wir
dureh Ausseheidun^- der unzweekmässi<;en Mengen, d. i.
derjenigen Punkte, die tiefer liefen als die gerade
Verhinduu^slinie ir»eud weleher anderer Punkte, zu
dei durehaus konkaven, in unserer 1" i^*ur schwarz ^e-
zeiehneten Kurve j»elanoen. Ls ist dies die auf
das Produkt A bezogene Lebens^enusskurve des
betraehteten, wirthsehaftliehen Individuums hei den
j*e;*ebenen Preisen aller anderen Artikel. Drehen wir
diese Kurve um DSU", so erhalten wir die rotli »e-
zeielmete, konvexe Kurve in v\eleher die Produkt-
men^en dureh positive Abszissen, die Anfan^shefrie-
di^un«*' Oh aber und der Lebensgenuss dureh negative
Ordinaten dar^’estellt werden. I lieselbe Kurv e, in beiden
I larstellun^'en dureh den Xull¡mnkt «feiert, ji;iht jedes
mal die Kostenkurv e Ouj und zwar stimmt die rot he
Kurve Oa mit unseren früheren 1 )arstellun¿»en der
Kostenkurve überein. Die Kosten kurve und die Lehens-
Auipitz u. Lieben. Uiitcrtiucb. üb. d. Theorie d. Preises. 14