VORWORT.
Über das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten
Revolution besteht eine umfangreiche Gesetzgebung und Literatur.
Sie sind aber erfüllt von unklaren Vorstellungen über
das Wesen des Geldes und seine Stellung im staatlichen Wirtschaftsleben.
Im folgenden ist der Versuch gemacht worden,
die Geldverhältnisse der genannten Periode, um zu einer zureichenden
Erklärung der in Betracht kommenden Erscheinungen
zu gelangen, vom Standpunkt des Staates aus zu betrachten.
Um einen festen Hintergrund zu gewinnen, war es notwendig,
eine knappe Darstellung des Geldsystems vor der
Revolution zu geben. Es kam zunächst einmal darauf an, die
aus der gewählten Betrachtungsweise sich ergebenden Hauptgesichtspunkte
festzulegen, also die Stellung der einzelnen
Geldarten im Innern des Staates zu präzisieren und eine Erklärung
des Geldverkehrs mit dem Auslande,' das heißt des
auswärtigen Wechselkurses, zu geben.
Straßburg i. E., im Dezember 1913.
Hermann Illig.