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fing Sage, der schon durch die Verbindung von Geschäft
and Politik ein Millionär oder nicht weit davon entfernt
war, jetzt in Troy Bankgeschäfte an und wurde ein Geld-
verleiher und Wucherer im großen Maßstabe.
Es war zu dieser Zeit, daß er als einer der größten Aktio-
näre der La Crosse- und Milwaukee-Eisenbahn auf-
tauchte. Er war diesem Projekt ungefähr damals, als er im
Kongreß war, näher getreten, aber die Tatsache wurde
erst mehrere Jahre später bekannt, als er eine gerichtliche
Verfallserklärung beantragte. Der rühmende Biograph in
„America’s Successful Men“ behandelte Sages Verbindung
mit der La Crosse- und Milwaukee-Eisenbahn in folgender
oberflächlicher Art: „Zur Zeit der Panik vom Jahre 1857
war Sage ein bedeutender Gläubiger der La Crosse-Eisen-
bahn .... Um die Darlehen, die er der Bahn gegeben
hatte, sicherzustellen, sah er sich gezwungen, noch größere
Summen vorzustrecken, und dann wurde er durch ein
zur Sicherstellung seines angelegten Geldes angestelltes
Rechtsverfahren Besitzer der Bahn, die später ein Teil der
Chicago-, Milwaukee- und St. Paul-Bahn wurde, deren
Direktor und Vizepräsident Sage zu verschiedenen Zeiten
war.
Die Bestechung eines ganzen Staates
Diese Erklärung liest sich ganz glatt, übergeht aber eine
Menge wesentlicher und aufklärender Details. Man kann
;agen, daß selbst zu einer Zeit, in der Bestechung und Be-
trug so allgemein waren, daß das öffentliche Gefühl Ekel
davor empfand, wohl keine Verhandlung größere Sensation
arregt oder auf das durch fortgesetzte Enthüllungen von
Bestechung ermüdete Volk einen tieferen Eindruck hervor-
gebracht habe, als die von den Besitzern der La Crosse-
and Milwaukee-Eisenbahn ausgeführten großen Dieb-
stähle und Bestechungen.
Diese Gesellschaft war von den regierenden Körper-
schaften von Wisconsin in Jahre 1852 ermächtigt worden,
sine Eisenbahn zu bauen, die Wisconsin von Milwaukee
an der östlichen Grenze bis La Crosse an der westlichen