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von 3 auf 2 3 / 4 % reduziert wurden, unter gleichzeitiger
Inaussichtnahme der Konversion in 2 V, % im Frühjahr
1903. Und ebenso war es anno 1893 94 bei der Konversion
der 6 3 / 4 Milliarden nunmehr 3 % französischer
Rente von 4 1 2 auf 3 '/ 2 %• Die weitere Zinsreduktion
dieser beiden grössten und besten Anlagebestände traf
jetzt zeitlich ganz nahe zusammen nicht nur unter sich,
sondern zugleich auch mit einer ganz seltenen Depression
dieser beiden ersten Werte aus inner- und ausserpolitischen
Gründen, und mit einer ebenso seltenen Gesuchtheit
der soliden Werte der kleineren Länder. Waren
also die grossen Konversionszeiten von jeher besonders
günstig für den Andrang fremder Kapitalien nach der
Schweiz, somit für die Zunahme der Verschuldung der
Schweiz an das Ausland, so ist dies in den letzten
Jahren in noch nie dagewesenem Masse der Fall gewesen,
und es kommt dazu von unsrer Seite, dass infolge
des Eisenbahnrückkaufs ein ganz ausserordentlicher
Bedarf nach billigen Kapitalien vorliegt.
Dazu tritt nun aber neuerdings noch ein weiterer
Umstand. Der Fortschritt der Verschuldung der Schweiz
an Frankreich ist im Laufe des eben zu Ende gegangenen
Jahres in ein ganz neues Stadium getreten.
Nachdem die Kantone Bern und Freiburg den Kurs
ihrer älteren 3 % Anleihen im Laufe des Jahres 1902
auf 95% hatten steigen sehen, hat sich der Bund
selbst, zwar nicht zum ersten Mal, dafür aber mit
ganz bedeutenden Beträgen, mit der Hauptmasse seiner
Schuld, an den französischen Geldmarkt gewandt. Zunächst
durch die bereits erwähnte Artillerie- und Konversionsanleihe
von 70 Millionen Franken vom 26. März
1903. Damit hat die Eidgenossenschaft das bisher viel-