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dem Publikum ungebeten zu einer Zeit, wo die 3 %
französische Rente unter Pari sank, während diese
letztere auf Ende September nur noch 96,60 (die ewige)
und 97,25 (die amortisierbare) kotierte, und heute auf
97,80 und 97,95 steht.
Diesen unbestrittenen Vorteilen gegenüber sind nun
aber auch die Gegengründe zu erwägen. Wir unterscheiden
dabei so weit möglich zwischen den privatwirtschaftlichen
Interessen des schweizerisc h e n
Kapitals und den allgemeinen Interessen der schweizerischen
Volkswirtschaft. Selbstverständlich
müssen die letztem den Ausschlag geben, aber verkehrt
wäre es, die ersteren zu ignorieren. Sie müssen natürlich
gehört und voll gewürdigt werden.
Gegen die Konversion der Eisenbahnschuld in 3%
wird von dieser Seite geltend gemacht, dass dadurch
der Zinsfuss in der Schweiz vorzeitig und unnatürlich
tief herabgedrückt wird, und dass das schweizerische
Kapital dieser Zinsreduktion nicht folgen kann, sondern
diese ureigensten Schweizer Werte ans Ausland überlassen
und sich dafür höher rentierenden einheimischen
und fremden Investierungen zuwenden wird. Das ist inzwischen
z. T. bereits geschehen. In österreichischer
Rente, in 4 % Wiener Goldanleihe und in verschiedenen
andern österreichischen und ungarischen Gemeinde- und
Bahnanleihen sind bedeutende Beträge schweizerischen
Kapitals angelegt worden. Namentlich aber hat sich
aus der Differenz der Lage des Geldmarktes diesseits
und jenseits des Ozeans — in Nordamerika zunehmende
Knappheit der Mittel und drohende Geldkrisis, in Europa
ausgesprochene Geldabimdanz, verstärkt durch das
Freiwerden bedeutender Beträge infolge der grossen