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türlieh nicht minder bedenklich vom Standpunkt der
betreffenden Privatwirtschaften sowohl, als namentlich
von dem unsrer Volkswirtschaft. Für den einzelnen wird
sich der Tausch auf die Dauer oft als ein schlechter erweisen,
weil der neue Besitz weniger sicher ist. Und
vom nationalen Standpunkt aus beurteilt, wäre es unzweifelhaft
nicht bloss theoretisch richtig, sondern auch
politisch, im Interesse unsrer vollen Autonomie vorzuziehen,
dass möglichst viel von unsrer Landesschuld in
einheimischem Besitz verbleiben würde und an die
eigenen Leute zu verzinsen und zurückzuzahlen wäre.
Damit sind wir aber bereits an dem Grenzgebiet
an gelangt, wo sich die privatwirtschaftlichen Interessen
mit den allgemeinen berühren, bezw. mit ihnen in
Konflikt geraten.
Dieser Konflikt kann und wird durch den Appell
an den Patriotismus unsres kapitalistischen Publikums
nicht gelöst werden. Dem dauernden Festhalten an der
Anlage in Schweizer Werten bei so niederm Zins würde
schon die Steuerveranlagung mancher Kantone und Gemeinden
im Wege sein, die den kleinen Kapitalbesitz,
darunter auch Witwen und Waisen, die auf ihr bischen
fundiertes Einkommen angewiesen sind, schwer drückt.
Es treten sich hier der moderne Staatssozialismus unsrer
kleinen und grossen Demokratien mit seiner Bekämpfung
alles arbeitslosen Einkommens und andrerseits privatwirtschaftliche
Interessen eines unentbehrlichen Faktors
unseres volkswirtschaftlichen Organismus, des Kapitals,
gegenüber. Die unausweichliche Folge wird sein, dass
das letztere, das einheimische Kapital, dem ersteren,
dem Staatssozialismus, ausweicht, sich seinem Einfluss
nach Möglichkeit entzieht durch möglichst starke An-