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Gründung in der nachstehenden Tabelle mit 5 Mill.
Kronen veranschlagt worden ist, in Frage käme,
so würde sich die Beteiligung des deutschen Kapitals
folgendermassen beziffern (vergl. „DeutscheBeteiligung“
in Abschnitt III):
Oesterreich ca. 8 750000 Kronen
Norwegen ca. 2500000 „
Schweiz ca. 500000 Francs.
Diese Zahlen schliessen Aktienkapital und Kreditoren,
nicht aber Hypotheken, Obligationen etc. in
sich ein, weil für diese Passiva stets eine sichere
Unterlage gegeben ist. Ebenso geben die Zahlen nur
die Beteiligung des deutschen Kapitals zur Zeit (Ende
1903) an, nicht aber die Verluste, die im Laufe der
Jahre entstanden sind; diese sind wesentlich grösser.
Diesem deutschen Anlagekapital steht eine Einfuhr
von 3,08 Millionen Mark im Jahre 1903
gegenüber. Und hierin liegt die volkswirtschaftliche
Bedeutung des Carbidzolles gegenüber der privatwirtschaftlichen.
Bei Einführung des Zolles würde
sich die Einfuhr des Carbids auf 7400 tons verringern.
In absehbarer Zeit würde aber mit der Entwicklung
einer nationalen Industrie der Import ganz aufhören,
so dass, wenn man ungünstigerweise den jetzigen
Konsum der Rechnung zu Grunde legen würde, die
14000 tons des jetzigen Importes mit einer Summe
von 3,08 Millionen Mark in Deutschland produziert
werden könnten. Diesem ständigen volkswirtschaftlichen
Vorteile stehen die privatwirtschaftlichen Nachteile
einer vorübergehenden geringen Belastung der
Carbidkonsumenten — die Acetylenindustrie wird von
einem Carbidzoll, wie oben bewiesen, nicht berührt —
und der von deutscher Seite im Auslande finanzierten
Carbidfabriken gegenüber. Dem Gewinne, den das