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stimmte Anzahl Arbeiter verlangt. Dahingegen kann
in grösseren Werken an dem übrigen Arbeiterpersonal
durch Vergrösserung der Zerkleinerungsmaschinen,
durch Transporteinrichtungen, die bei kleineren Werken
nicht rentieren würden, etc., gespart werden. Die
Kalkbrennerei erfordert meist einen Kalkbrenner mit
2 Gehilfen. Ihre Produktion kann je nach der Grösse
der Brennerei bis zu 20 tons pro Tag betragen, jedoch
hängt ihre tatsächliche Produktion von dem
Verbrauche der Fabrik ab und ist deshalb im allgemeinen
wesentlich geringer. Ein Teil des Arbeiterpersonals
kann deshalb in kleineren Werken nicht
voll beschäftigt werden. Die Zahl der Arbeitskräfte
und ihr Lohnanteil an den Selbstkosten hängt nach
alle diesem zum grossen Teile von der Vollkommenheit
der Technik einerseits und von dem Umfange
der Produktion andererseits ab. Und diese letztere
Ueberlegung war gerade in der ersten Zeit die Veranlassung,
die Produktion nur im allergrössten Mass-8tabe
aufzunehmen.
Was die Lohnverhältnisse anbetrifft, so finden
sich fast sämtliche gebräuchlichen Zahlungssysteme bei
der Carbidindustrie vor. Im allgemeinen, besonders in
Deutschland und in den nordischen Ländern, herrscht
der Tagelohn vor, während in Oesterreich und der
Schweiz meist nur die Ofenarbeiter einen Stundenlohn
mit einem Prämienzuschlag erhalten, die übrigen dagegen
je nach ihrer Beschäftigung im Akkord oder
im Stundenlohn arbeiten. Natürlich kommen hier und
da Ausnahmen vor, so dass sich eine allgemein gültige
Regel nicht aufstellen lässt.
Der Stundenlohn hat bei den Maschinenarbeitern,
die die Zerkleinerungsmaschinen zu beschicken haben,
seine Berechtigung, da die Qualität und Quantität