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grössten Teil fort ; es sind meistens Bewohner der
nächsten Umgegend, die den sicheren Lohn der Fabrik
dem unsicheren Erfolg der Ernte, die leichte Bedienung
der Oefen und Maschinen der schweren mühevollen
Landarbeit vorziehen. Dahinzu kommt noch, dass die
kleinen Bauerngüter eine Teilung unter den männlichen
Erben nicht erlauben, so dass die Zweitgeborenen
eine Arbeitsgelegenheit in der Nähe ihrer Heimat
gern annehmen. Die militärische Dienstzeit erleichtert
dem Landbewohner die Unterordnung im Fabrikbetriebe,
wenn vielleicht auch die Behandlung in der ersten
Zeit einige Schwierigkeit bietet. Im allgemeinen arbeitet
sich auch der einfachste Landbewohner verhältnismässig
ziemlich leicht ein. Er wird dann als ein
williger, ruhiger und geschickter Arbeiter geschildert.
Das Verhältnis zwischen den Arbeitern und den
höheren Beamten der Werke — die Direktoren haben
ihren Wohnsitz in benachbarten grösseren Städten —
ist wie bei den meisten industriellen Betrieben auf
dem Lande ein gutes, beinahe ein patriarchalisches.
Irgendwelche Streiks haben nicht stattgefunden.
Ob hierzu Veranlassung vorlag, ist nicht bekannt geworden
; jedenfalls machte die schlechte finanzielle
Lage der Werke irgendwelche Zugeständnisse von
vornherein unmöglich.
Die Verhältnisse in der Schweiz unterscheiden
sich von denen in Deutschland im allgemeinen nicht.
Dagegen spielen in den anderen Ländern, wo mit
deutschem Oelde Carbidwerke gegründet wurden, religiöse
und politische Momente und speziell nationale
Charaktereigenschaften eine besondere Rolle. Der
Nordländer, besonders der Land- und Küstenbewohner,
ist im allgemeinen der industriellen Arbeit abgeneigt.
Er ist seit Generationen durch Jahrhunderte hindurch
an die Tätigkeit in der frischen Luft als Seemann