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dings haben die Arbeiter an den Zerkleinerungsmaschinen
im Anfänge unter der Staubentwicklung
zu leiden gehabt. Jedoch haben technische Fortschritte
diese Uebelstände völlig behoben. Auch die übermässige
Wärmeausstrahlung des elektrischen Ofens ist
bei den neueren Konstruktionen, die jetzt durchweg
im Gebrauch sind, fast vollständig beseitigt, so dass
der Ofen im Winter angenehm wärmt, während er im
Sommer keine grössere Hitze entwickelt, als die
meisten Giessereien aufweisen. In einigen Fällen sind
Ruhrerkrankungen vorgekommen, die auf zu schnelles
Trinken nach starker Erhitzung zurückzuführen sind.
Die Errichtung von Kaffeeküchen und Einführung
des Trinkwasserverbotes hat derartige Krankheitserscheinungen
vermeiden lassen.
Nicht uninteressant ist der Einfluss des Arbeitermaterials
auf die Arbeiterverhältnisse selbst. Da die
eigentlichen Arbeiter keiner besonderen Geschicklichkeit
und Kenntnisse bedürfen, so wird hierdurch die Beschaffung
der Arbeiterkräfte trotz der isolierten Lage
der Werke wesentlich erleichtert, andererseits die
Abstossung der Arbeiter bei Betriebseinstellungen sehr
erschwert, besonders wenn das Werk soweit ab von
dem nächsten Wohnort liegt, dass es seine Arbeiter
in eigenen Wohnhäusern unterbringen muss. Diejenigen
Carbidwerke nämlich, welche in grösserer Entfernung
von Wohnorten liegen, haben meist eigene Arbeiterhäuser,
sofern nur die finanzielle Lage der Firma es,
erlaubt. In weitaus den meisten Fällen ist jedoch
schon mit Rücksicht auf die An- und Abfuhr der
Materialien bei der Anlage der Fabrik auf die Nähe
einer Bahnstation Rücksicht genommen.
Bei der verhältnismässig dichten Bevölkerung
Deutschlands fallen die Schwierigkeiten der Arbeiterbeschaffung
für die deutschen Carbidwerke zum