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Fabriken über das Konsumgebiet kann keine Rede
sein. Die durch die Lage der Werke bedingten
grösseren Transporte erschweren wegen der spezifischen
Eigenschaften und des verhältnismässig geringen Wertes
des Carbids die Absatzfähigkeit ganz wesentlich. Die
chemischen Eigenschaften des Carbids machen eine
ganz hermetisch abgeschlossene Blechemballage erforderlich,
die je nach ihrem Inhalte 10 — 18% des
jetzigen Verkaufspreises kostet. Hat die Blechemballage
einen grossen Inhalt, so verringert sich dieser prozentuale
Wertsatz. Das Carbid muss dann aber
längere Zeit im offenen Gefässe aufbewahrt oder
umgepackt werden. Ist der Emballageninhalt klein,
so fällt dieser Nachteil fort, der Preis der Verpackung
im Verhältnis zum Werte des Inhaltes wird aber
teurer. Die Blechgefässe werden beim Versand auf
grössere Entfernungen in eisenbeschlagenen Kisten
verpackt oder anderweitig mit Holz umkleidet. Unter
besonderen Verhältnissen, z. B. bei Schiffsunfällen,
Feuersbrunst, kann die Emballage verletzt werden
und durch Eindringen von Wasser sich Acetylen entwickeln.
Diese Gasentwicklung ist sogar bei Bränden
ungefährlich, jedoch nur dann, wenn eine Ansammlung
grösserer Gasmengen resp. die Entzündung des entwickelten
Gases vermieden wird. Hiernach ist das Carbid
alseine besondere Gefahrenquelle nicht anzusehen. Trotzdem
machen die meisten Verkehrsanstalten Schwierig
keifen. Die Post lehnt strikte jede Versendung von
Carbid ab. Die Eisenbahnen in ausserdeutschen Ländern
haben dem Transport von Carbid ebenfalls lange Zeit
Schwierigkeiten entgegen gesetzt, während hingegen die
deutschen Eisenbahnverwaltungen im allgemeinen sogar
durch Spezialtarife den Versand erleichtert haben.
Wesentlich ungünstiger liegen die Verhältnisse
beim Schiffsverkehr und dies ist umso schwerwiegen-