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in grösseren Quanten und die sofortige Bezahlung.
Im Mai 1902 wurde den Zwischenhändlern der Krieg
erklärt. Ihre Syndikatsprovision von 1,50 Mk. pro
100 kg fiel fort und das Carbid wurde in Mengen bis
zu 100 kg herab von der Generalvertreterin des Syndikats
direkt an die Konsumenten abgegeben. Zugleich
wurde der Preis, abgesehen von der obengenannten
Provision, ausserdem noch um 0,5 Mk. herabgesetzt,
so dass der Konsument die Ware jetzt 2 Mk. billiger
erhielt. (Vergl. Tabelle I.) Man hoffte auf diese Weise
die ausländische Konkurrenz endgiltig aus dem Wege
zu schlagen. Im Sommer vertíante das Geschäft so,
dass in fast sämtlichen Syndikatsfabriken am 1. Mai
der Betrieb eingestellt werden musste.
Das amerikanische Carbid eroberte sich aber doch
inzwischen, trotz aller Kampfesmassregeln, allmählich
das westliche Norddeutschland, soweit es die billige
Flussschiffahrt benutzen konnte. Als die Einfuhr von
Amerika (Tabelle II) immer grössere Dimensionen
annahm, wurde gegen Herbst das Abkommen mit
Amerika perfekt und damit der Zwischenhandel vollkommen
lahmgelegt. Weil aber nun die einfache
Landbevölkerung und Installateure nur immer sehr
kurzfristig kauften, so fehlte es an grösseren Bestellungen.
Die Folge hiervon war, dass die Fabriken
nicht so viel produzierten und dass sich eine gewisse
Knappheit zu Ende des Winters bemerkbar machte.
Interessant ist es, wie sich der Carbidmangel und die
stossweise Einfuhr von Carbidsich auf Tafel III bemerkbar
macht.
Unlogisch istes, wenn das Syndikat die Schuld hieran
den Zwischenhändlern, die es selbst ausgeschaltet
hatte, mit dem Bemerken zuschob, dass sie sich nicht
rechtzeitig eingedeckt hätten. Es muss auf der anderen
Seite aber anerkannt werden, dass das Syndikat in