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5. Kapitel
schoben, auf dem letzten Grunde aller Handelsbe
ziehungen liegt.
Welche Eventualitäten können nun eintreten? Da
die Fracht- und Bssekuranzkosten den klaren Überblick
nur verwirren, wollen wir sie einmal ganz unberück
sichtigt lassen.
Betrachten wir die Waren als unversicherten
Ballast.
1. Die kunstgewerblichen Gegenstände sind mit wenig
Geschmack ausgeführt oder unreell gearbeitet, kurz, sie be
friedigen das brasilianische Publikum nicht und müssen
infolgedessen mit 80000 Mark statt, wie erhofft, mit
100000 oder mehr Mark verkauft werden.
Der Korrespondent kann daher auch nur für
80000 Mark Kaffee dafür nach Hamburg schicken. Re
sultat der Handelsstatistik: Busfuhr 100000 ÎÏÏarÌ,
Einfuhr 80 000 Mark.
20000 Mark Bbnahme des Volksvermögens wegen
unreeller Brbeit, sagen wir;
20000 Mark Zunahme aus gleichem Grunde, sagen
die Gegner dieser Auffassung.
2. Die Waren sind mit ganz besonderem Geschmack
gewählt und bestehen aus in ihrer Brt vollendeten
Gegenständen, und es gelingt, sie in Brasilien zu
150000 Mark zu verkaufen. Blsdann kann der bra
silianische Freund seinem Hamburger Hause für
150000 Mark Kaffee schicken, und die Hamburger
Statistik wird sich, wie folgt, lesen:
Busfuhr 100000 Mark, Einfuhr 150 000 Mark.
Wir sagen, hier hat sich das deutsche Volksver
mögen durch die Geschicklichkeit, die Sorgfalt und den
Fleiß seiner Künstler, Techniker und Arbeiter um
50 000 Mark vermehrt. Die Gegner unserer Bn-