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Das Geld als Hilfsmittel des Tausches
weder produktive werte, oder Grundbesitz und Monopolrechte
an Verkehrsmitteln usw. zu veräußern, oder zu
fremden Anleihen zu greifen, alles Dinge, die finanzielle
Dpfer erfordern und die überaus verhängnisvollen
Schwankungen der Valuta hervorrufen, die wir bei
den Papierwährungsländern beobachten können.
Meistens geht hiermit auch eine Entwertung
der Valuta Hand in Hand - und weil dem so ist, hat sich
der Glaube eingebürgert, daß diese ein unzertrennliches
Korrelat jeder Papierwährung sei.
Das ist aber nicht der Hall. Der Verfasser hat
in Brasilien im Jahre 1889 eine Periode durchlebt,
in der das brasilianische Papiergeld höher im werte
stand als Gold, und wo bei Ankäufen von Landesprodukten
den Pflanzern zur Bedingung gemacht wurde,
Dold anstatt Papiergeld zu nehmen, weil der Handel
seinen Vorteil dabei fand.
Lin Land mit großen natürlichen Hilfsquellen,
mit geordneten Verhältnissen und ehrlicher Verwaltung
wird eine dauernde Entwertung seiner Papiervaluta
wohl verhindern können (eine Erkenntnis, die
viele veranlaßt, der letzteren das Wort zu reden und die
Doldbasis überhaupt für überflüssig zu erklären), was
über ohne Gold nie verhindert werden kann, sind die
großen Schwankungen der Valuta.
Auch unsere Valuta schwankt natürlich bis zu einem
gewissen Grade, aber dieser liegt in ziemlich engen
Ñrenzen, nämlich den Eransportkosten auf Goldsendungen
und den Bankdiskontdifferenzen.
In Papierwährungsländern, wo das Geld nicht
jederzeit gegen eine bestimmte Menge Gold eintauschbar
ist, sondern nur gegen bestimmte Mengen von
Waren, je nach deren Marktwert, schwankt es natür-