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6. Kapitel
Charakter und gleichzeitig den, nach beiden Zeiten hin
vorteilhaft zu sein.
In anderen Worten: Völker, die nicht
ihre eigene Valuta auf den von den stärk st en
Handelsnationen gewünschten Tauschwaren
aufbauen, werden stets im Handel mit ihnen
Verluste erleiden.
Daher die Zweckmäßigkeit der heutigen Goldwährung,
womit nicht gesagt sein soll, daß es keine Silberwährung
geben könnte, wenn die großen Handelsnationen
sich darüber verständigten.
Nur eine Doppelwährung ist ausgeschlossen,
denn ebensowenig wie alle Negierungen der Welt die
höhe von Cbbe und Flut regeln können, sind sie imstande,
das relative Wertverhältnis zweier Waren festzulegen.
Für einen Ñugenblick wohl, aber nicht für
die Dauer.
Wenn durch internationales Übereinkommen vom
1. Januar, der relative Wert von Gold und Silber
festgelegt worden ist, so wird vom 2. Januar ab
schon für das eine oder andere Metall ein ñgio vorhanden
sein.
Niemand kann ein Volk zwingen, nicht einem der
beiden Metalle stillschweigend einen Vorzug zu gewähren,
und unmerklich aber sicher wird das vom
wirtschaftlich stärksten Volke bevorzugte Metall die Basis
abgeben, zu der das andere in ein fluktuierendes Verhältnis
tritt.
hat sich aber einmal wieder, wie bei unserem
Zilbergeld ein Unterschied zwischen Nenn- und intrinsischem
wert der Münzen herausgebildet, gilt also
der Stempel mehr als das, worauf er gedruckt ist,
dann fällt ja wieder der Grund fort, ein Edelmetall