Full text: Laienbrevier der National-Ökonomie

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Schlußfolgerungen 
sen, der zur Erfüllung seiner staatlichen Ausgaben not 
wendig war. 
Das hat er nicht getan. Im Gegenteil, er hat 
durch staatliche Aufwendungen auf den verschiedenen 
Gebieten den bedingungslos weggegebenen Rechten einen 
stetig wachsenden Wert verliehen, ohne sich hieran einen 
entsprechenden Anteil zu sichern. So ist es gekommen, 
daß ein Teil des Volkes ungeheure Einnahmen aus 
Rechten schöpft, die ihm in dieser bedingungslosen Form 
nie hätten gewährt werden dürfen, die keinen Arbeits 
ertrag darstellen, und die deshalb auch bei der Erör 
terung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag nur 
insofern zu berücksichtigen sind, als sie ausgeschaltet 
werden müßten. 
Was sich durch Vermögensbildung aus Rechten 
ansammelt, ist nicht der Ertrag der eigenen Arbeit, 
sondern ein, durch ein verliehenes Recht oder durch Miß 
brauch eines solchen, möglicher Gewinn aus der Arbeit 
anderer. 
Es ist sonnenklar, daß, so lange diese Möglichkeit 
bleibt, von einer Lösung des Problems des Rechtes auf 
den vollen Arbeitsertrag nicht die Rede sein kann. 
Ebenso klar ist, daß, wenn sich diese Bezüge aus 
Rechten als das einzig störende Moment ausweisen 
sollten, mit ihrer Beseitigung die Frage des Rechts 
auf den vollen Arbeitsertrag gelöst sein würde. 
Die Marxistische Lehre legt das störende Moment 
in das Rapita! überhaupt, auch in das der Maschinen 
und glaubt deshalb durch den Übergang sämtlicher 
Produktionsmittel an den Staat, die allein gerechte 
Verteilung des Arbeitsertrages herbeizuführen. 
Wir haben bereits bei Besprechung des Lohn 
problems gezeigt, daß die Maschine an sich keine
	        
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