Full text : Laienbrevier der National-Ökonomie

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S82

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8.  Kapitel
Kampfesaußanb
Hni ? m  ^p/leeren  Raum,  also  innerhalb  der  naà
  len  àchtsphare,  ist  die  Notwendigkeit  des  freien
uteraustausches  so  allgemein  anerkannt,  daß  man  kein
Wort  darüber  zu  verlieren  braucht.  Rein  Volk  denkt  daran
  innerhalb  seines  Machtbereiches  Zollschranken  zu  errichten, ­
  selbst  die  vereinigten  Staaten  nicht,  trotzdem  die
einzelnen  Glieder  dieses  Staatenbundes  die  verschiedenartigsten ­
  wirtschaftlichen  Verhältnisse  aufweisen  und
an  sich  ungeheure  Produktionsgebiete  bilden,  wären
Schutzzölle  an  sich  etwas  Wünschenswertes,  dann  wären
eschen  Pensylvanien  und  Ralifornien  viel  berechtigter ­
  als  zwischen  Deutschland  und  Ssterreich.  Cs  ist
kTI^elgentümliche  Ironie  der  wirtschaftspolitischen  Ge-Ichlchte,
  daß  das  schutzzöllnerischste  Land  der  Welt,  die
erermgten  Staaten,  zwischen  den  einzelnen  Gliedern
absoluten  Freihandel  hat,  während  im  britischen  welteich,
  an  dessen  Spitze  das  Freihandelsland  par  excelenee,
  England,  steht,  zwischen  den  einzelnen  Rolonien
-^tzZo  schranken,  selbst  gegen  das  Mutterland  aufge-2!
  Worden  sind.  Ranada,  australien,  Rapland  sind
vollständig  autonome  Schutzzollgebiete.  Die  Erklärung
îst  ungeheuer  einfach.  Bei  der  menschlichen
Selbstsucht,  die,  wenn  sie  nur  irgend  kann,  die  Freiheit
aes  Tausches  zu  ihren  Gunsten  zu  beeinflussen  sucht,
ann  diese  nur  durch  Übereinkommen,  in  letzter  Linie
also  durch  Macht,  aufrecht  erhalten  werden.  Dieses
geschieht  im  nationalen  Staat  und  kann  geschehen!  In
en  vereinigten  Staaten  ist  auch  die  Macht  vorhanden,-  in
            
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