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5. Kapitel
lid) begrenztes Stüd der körperlichen Welt, das durch
menschliche Tätigkeit räumlich oder im wesen
beeinflußt worden ist".
Cin Kohlenstoß unter der Erde ist noch ferne
Sache; erst das Stück Kohle, das der Bergmann daraus
loslöst, ist es.
Ein Diamant, der noch auf dem südafrikanischen
Felde liegt, ist noch keine Sache, sondern ein Stück
des Kosmos. Indem der Finder ihn aufhebt und
zu seinen Zwecken zu verwenden sucht, wird er Sache.
Ein Baum im Urwald ist keine Sache, wohl aber
der gefällte und der von Menschenhänden zu einem be
stimmten Zwecke gepflanzte Baum.
Ein Feld jungfräulichen Bodens ist keine bache,
wohl aber das urbare Feld, aber auch nur seine im
wesen veränderte Humusschicht. Nie und nimmer kann
seine Lage zu einer Sache werden; wohl zu einem
wertobjekt, aber nie zu einer Sache.
Wan kann die Begriffe auch wie folgt trennen.
Der Begriff Sache umfaßt das, was wir in Kap. 4
mit wirtschaftlichem Gut oder Sachgut bezeichnet haben.
Er greift insofern etwas darüber hinaus, als es auch
Sachen geben kann, die kein wirtschaftliches Gut dar
stellen, aber der Teil, der über diesen Begriff hinaus
geht, interessiert uns wolkswirtschaftlich nicht. Für
uns kommen nur die Sachen in Betracht, die einen
Tauschwert haben.
Dieser Tausch nun, behaupten wir, ist unter allen
Umständen wertbildend, er zehrt nicht aus irgendeiner
mysteriösen Wertquelle, sondern er ist ein integrierender
Teil des Wertbildungsprozesses.
Um schnellsten und sichersten kommen wir zu die
ser Erkenntnis, wenn wir ein Argument der Gegner