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Gegenden oder gewissen Geschäftszweigen infolge der
capitalistischen Concentration abnimmt, nimmt sie in
anderen Gegenden oder anderen Geschäftszweigen wieder
zu, infolge der steigenden Arbeitsteilung, so zwar, dass
häufig diese Zunahme, jene Abnahme wett macht.
I. Handelsunternehmungen.
Wir wissen, dass es gerade die Fortschritte der Grossindustrie
sind, die die Handelsunternehmungen vermehren;
einmal dadurch, dass sie die Masse der Tauschbeziehungen
vermehren, dann dadurch, dass sie die früher selbständigen
Producenten in den Detailhandel hinabschleudern, endlich
dadurch, dass Tausende von Arbeitern in der Schaffung
eines kleinen Handels z. B. in der Eröffnung einer Schnapsbude,
ein geringes Nebeneinkommen suchen.
Der industriellen Centralisation entspricht also — bis
zu der im allgemeinen später eintretenden Einführung der
grossen Magazine — eine Periode der Decentralisation
im Handel. Im allgemeinen sind aber die zahllosen
Zwischenhändler, die gar keine neuen Werte producieren
und so reichlich zur Preisverteuerung der Waren beitragen,
im Grunde nichts anderes, als Beauftragte der
capitalistischen Industrie, die für die Vertreibung der
Waren zu sorgen haben.
2. Landwirtschaftliche Betriebe.
Die Einwirkung des Capitalismus auf die Landwirtschaft
durch die Vermehrung der industriellen und Handel
treibenden Bevölkerung in ländlichen Districten begünstigt
die Verkleinerung der Betriebe — was eine Erhöhung
der Pachtsummen ermöglicht — und das Aufkommen von
Parzellenwirtschaften, die die Arbeiterfamilien mit Gemüse
und Kartoffeln versorgen.
An einer anderen Stelle haben wir einmal, ebenso
wie Karl Kautsky in einem der Capitel seines Buches