Function, ausgeübt von allen im Interesse aller, anstatt
wie heute den Suggestionen des Privatinteresses, der freien
Phantasie der Capitalisten überlassen zu sein, die immer
zwischen dem Wunsch, ihre Einkünfte zu vermehren, und
dem anderen Wunsche, ihre Ausgaben zu steigern, hin
und her schwanken.
Denn vergessen wir nicht, dass die besitzende Classe
ihre capitalistische Function, die ihr unter der heutigen
Ordnung auferlegt ist, nur mit einer enormen Verschwen
dung von Kraft und Reichtum ausübt. Neben das, was
sie productiv aufspeichert, um die Ausbeutung der Arbeit
intensiver zu gestalten, muss man das setzen, was sie
unproductiv ausgiebt; und diese Verschwendung ist fast
immer dumm, eitel, unmoralisch, um einen rein äusserlichen
Luxus zu treiben, um die Tausende von Arbeitern, die
dieser Luxus beschäftigt, zu bezahlen — Fourier hat sie
mit Recht die Agenten der negativen Production genannt
— und um endlich jene Legionen untergeordneter Para
siten — Kammerdiener, Jockeys, Gelegenheitsmacher,
Croupiers, Komödianten und Prostituierte — durchzu
füttern, die wie Würmer auf dem capitalistischen Dünger
haufen herumkriechen.
Abgesehen natürlich noch von den stehenden Heeren,
die notwendig sind, um die Stipendiaten des Entbehrungs
lohns gegen diejenigen zu verteidigen, die die Not zur
Zahlung dieses „Entbehrungslohns“ zwingt !
§3-
Der Lohn für die Leitung.
Den Unternehmerlohn, den Lohn für die Leitung,
das letzte Element des Profites, benutzt man heutzutage
vorzugsweise, um die Unternehmerprofite zu rechtfertigen.
In den Profiten und besonders in den grossen Profiten
eines Capitalisten, so sagt Leroy-Beaulieu, steckt noch
etwas anderes, als die Verzinsung seiner Capitalien, als
die Risicoprämie und selbst als die einfache Entlohnung