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setzte Menge von Menschen, die die allerverschiedensten
Functionen ausüben.
Wir finden in ihm, einander entgegengesetzt, krie
gerische, jahrhundertealte Formationen und moderne in
dustrielle Formationen.
Repräsentiert durch seine Minister ist der heutige
Staat zu gleicher Zeit General, Grosskanzler der Uni
versitäten, oberste Spitze der Verwaltung, Vorsitzender
der Polizei, und auf der anderen Seite Leiter der Post,
der Telegraphen, der Telephone, der Eisenbahnen,
Brücken- und Wegebauer, Gewerbe- und Bergwerks-In
spector, Beschützer der Landwirtschaft, Geldfabrikant und
anderes.
„In Frankreich,“ so sagt E. de Laveleye, „verfügen
die Minister zusammen über eine Summe von 3 Mil
liarden, die die Grundsteuer bringt, ferner controlieren
sie das Budget der Gemeinden, der Departements und
der Wohlthätigkeitsanstalten, das ebenfalls eine gute Mil
liarde ausmacht. Sie unterhalten, regeln und inspicieren
die öffentlichen Schulen aller Art und auf allen Stufen;
sie ernennen die Bischöfe und zahlen mit der einen Hand
das Gehalt der Pfarrer, mit der anderen Hand das der
kurzgeschürzten Tänzerinnen, die in der Grossen Oper
ihre Reize zur Schau stellen; sie unterhalten die Institute,
die Akademieen und die Observatorien u. s. w; sie be
stimmen, wie viele Hektar mit Tabak bepflanzt werden
sollen, wie viele Pflanzen auf jeden Hektar kommen sollen
und wieviel Blätter jede Pflanze tragen soll, ja, sie er
nennen besondere Inspectoren, die diese Blätter nach
zählen müssen; sie verkaufen dieses Verdummungsmittel
in den privilegierten Läden, deren unzählige und über
das ganze Land verbreiteten Inhaber sie ernennen; sie
vermitteln den Brief-, Telegramm- und Zeitungsverkehr,
der wieder eine ganze Legion von Angestellten erfordert;
sie bauen Wege und Eisenbaimen, schlagen Brücken und
graben Kanäle; sie beuten die Staatswälder aus, lassen