Deutscher Verein für Versicherungs-Wissenschaft (E. V.).
Vereins-Bureau:
Berlin Wso, Spichernstr. 221.
Fernsprecher Amt IX, 13 425.
a. Vor
Generaldirektor Dr. jur. Hahn
Direktor Springorum — Elberft
Professor Dr. jur. Ehrenberg —
b. Auss
Präsident Blenck — Berlin,
Professor Dr. phil. Bohlmann — Berlin,
Professor Dr. phil. von BortkiewiCZ — Berlin,
Direktor Boxbüchen — Berlin,
Geheimer Hofrat Clauss — Karlsruhe,
Professor Dr. jur. Emminghaus — Gotha,
Professor Dr. med. Florschütz — Gotha,
Generaldirektor Gerkrath — Berlin,
Präsident Grüner — Berlin,
Direktor Hartung — Berlin,
Geh.Reg.-RatGen.-Dir. V. Klitzing— Königsberg,
c. G e s c h ä 1
Generalsekretär Dr. phil.
stand:
— Magdeburg, Vorsitzender,
ld,
Göttingen.
c h u s s :
Justizrat Dr. jur. Krause — Berlin,
Geheimrat Prof. Dr. phil. Lexis — Göttingen,
Justizrat Direktor Dr. jur. Ludewig — Erfurt,
Regierungsrat Dr. phil. Pietsch — Berlin,
Rittergutsbesitzer Baron Putlitz — Gr.-Pankow,
Professor Dr. med. Karl Ruge — Berlin,
Direktor Dr. phil. Schmerler — Hamburg,
Generalsekretär Dr. phil. Soetbeer — Berlin,
Generalsekretär Ulrich — Berlin,
Generaldirektor Vatke — Magdeburg,
Verbandssekretär Dr. phil. Ziegler — Berlin.
tsfü h re
et jur. Manes — Berlin.
Pressstimmen
über die
„Veröffentlichungen des Deutschen Vereins für Versicherungs-Wissenschaft.“
Über Heft I der „Veröffentlichungen“
schreibt die „Beilage zur Allgemeinen Zeitung.“ München, 12. März 1903. Nummer 58.
„Die Tendenz des Vereins, einen neutralen Boden für das gesamte Versicherungswesen
in Theorie und Praxis zu bilden, ohne Rücksicht auf das Geschäftsinteresse nur dem Interesse
der Wissenschaft zu dienen, wird durch die von der Mitgliederversammlung erledigte Tagesordnung
und deren Behandlung glücklich charakterisiert. Besprechungen brennender Tagesfragen
des Versicherungswesens gehen mit theoretischen Erörterungen Hand in Hand. Vorträge
von Versicherungspraktikern stehen, wie die Rednerliste zeigt, neben solchen von
Männern der Wissenschaft; eine würdige Ergänzung bilden die reichlichen Ausführungen der
Diskussionen.“
In den „Jahrbüchern für National-Ökonomie und Statistik“, Dritte Folge, Bd. 25, S. 418
sagt Prof. Dr. Bleicher — Frankfurt a. M. über dasselbe Heft:
„Schon der wissenschaftliche Inhalt dieser ersten Veröffentlichung ist ein reicher und
läßt hoffen, daß der Verein seine Aufgabe lösen wird. . . . Diese Aufgabe ist: die Brücke
zu schlagen zwischen Theorie und Praxis, die Aussprache herbeizuführen zwischen allen, die
sich beruflich mit dem Versicherungswesen und der im Entstehen begriffenen Versicherungswissenschaft
befassen — zwischen dem mit der Aufsicht betrauten Staatsbeamten, dem ausübenden
Praktiker und dem Gelehrten —, und endlich beizutragen zu einer weiteren Popularisierung
des Versicherungswesens zu Nutz und Frommen der ganzen Volkswirtschaft. Möge
speziell in den an jenem Versammlungstage konstituierten Fachabteilungen für Versicherungmathematik,
für Versicherungsrecht und -Wirtschaft und für Versicherungsmedizin bald
reiches Leben erblühen ! “
(Fortsetzung 3. Umschlagseite.)