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J« 0 1 it ternati o- T şiê şich beim internationalen Großhandel jeder Art verkörpern. Um ihm
nalenGroßhandel, politischen Einfluß zu verschaffen, mußten Wähler gewonnen werden, und diese
waren am sichersten aus den Reihen der begrifflich nächststehenden Wirtschaftsgruppen
zu holen. Daher sind von ihr immer die Interessen von Handel und
Gewerbe als zusammengehörig hingestellt worden, ganz gleichgültig, ob von Großund
Kleinhandel oder Groß- und Kleingewerbe die Rede war. Die Gewerbefreiheit
sollte allen zugleich nützen.
Dieser Stimmenfang ist auch durchaus gelungen.
Schon sehr bald aber zeigten sich Spuren der Unrichtigkeit dieser Ansicht.
Erst langsam, dann immer schneller erwiesen sich im Zeitalter der Gewerbefreiheit
die Großbetriebe den Kleinbetrieben als überlegene Konkurrenten. Der
Unterschied ließ sich im Konkurrenzkampf auf die Dauer nicht verschleiern, und
da haben sich die angeblich für den ganzen Handel und das ganze Gewerbe besorgten
Blätter nicht lange besonnen und haben sich ihrem inneren Drange und
Ihrer äußeren Bestimmung folgend rücksichtslos in den Dienst des internationalen
Großkapitals gestellt. Dieselbe Wandlung hat sich mit den liberalen und freisinnigen
Volksvertretern in den Parlamenten vollzogen. Das Resultat derselben
hat sich allmählich in der zum Überdruß bis auf den heutigen Tag wiederholten und
für die Konsumvereine und Warenhäuser eine besondere Rolle spielenden Formel
verdichtet: Die Großbetriebe sind den Kleinbetrieben überlegen, deshalb haben
die Kleinbetriebe, oder, wie man sich oft verächtlich ausdrückt, die Zwergbetriebe
keine Existenzberechtigung mehr. Die Eile des Schließend ist köstlich!
Man merkt es ihr an, daß es den Zeichendeutern mehr darauf angekommen ist,
an einem voraus bestimmten Ziele anzugelangen, als mit überlegender Ruhe ans
den Erscheinungen allein die zulässigen Folgerungen zu ziehen.
§ 8.
DiksManchkster- Welches ist die hier in Frage kommende Tatsache? Doch offenbar die,
lä>sic,t die Rechte daß bei der jetzt gültigen Wirtschaftsordnung eine Anzahl Großbetriebe in der
sonen gegenüber Konkurrenz gewissen Kleinbetrieben iiberlegen ist. Daraus darf man vor-BNmişi
dcr^Ge- sichtigerweise doch nur schließen, daß diese Kleinbetriebe in längerer oder kürzerer
' e ’ Zeit eingehen werden, tvenn die Produktionsbedingungen sich nicht ändern. Gleich
zu sagen, daß die Kleinbetriebe überhaupt nicht mehr e x i st e n z b e r e ch t i g t sind,
geht viel zu weit. Es liegt diesem Schluß außer anderen der Fehler zugrunde,
daß der strittige Punkt von der Nichtigkeit des Prinzips der unbedingten Gewerbesreiheit
von liberaler Seite als ausgemachte ewige Wahrheit hingestellt
wird. Es gibt aber sehr viele Leute, welche im Gegenteil behaupten, daß das
absolut freie Spiel der Kräfte keine Berechtigung in einem Staatswesen hat,
dessen Bürger nicht gegen, sondern mit und für einander leben sollen.