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nichts einzuwenden, als daß er sagt, ich riefe den Eigennutz aller Stände gegen die
Konsumvereine auf.
Man höre und staune!
Der Verfechter des Konsumvereinseigennutzes und Schürer des sozialen
Unfriedens durch Beförderung des Ruins des gewerblichen Mittelstandes macht
mir zum Vorwurf, den Eigennutz derer aufzustacheln, die ich durch Hinweis auf
die ihnen drohenden Schäden zu schützen suche! Darüber kann jeder nur lachen,
aber seine Zahlen gegen meine Behauptung betreffs der Arbeiter werden nicht
mit Lachen beseitigt. Gegen sie müssen rechnerische Batterien aufgefahren
werden.
§38.
Durch die Dividenden
der Kon-Zunächst
hat Herr Staudinger das Wort. Er sagt: „Ich will Ihnen zeigen,
ş"keinàeneàņ wie die durch die Konsumvereine geschädigten Kaufleute einen Ausweg finden und
Bewegungàgesetzt. Arbeiter nicht Konkurrenz erhalten.
Sie haben selbst hervorgehoben, daß die Frau Mama, die 50 Mk. Konsumvereinsrückvergütung
erhalten hat, diese nicht auf die hohe Kante zu legen pflegt.
Sie meinen sogar, sie trage sie ins Warenhaus. Nun, in unserem Falle kümmern
wir uns zunächst gar nicht darum, ob sie sie ins Warenhaus, zum Möbelhändler,
Kleiderhändler, Delikatessenhändler oder wieder in den Konsunwerein bringt.
Nehmen wir, um ganz neutral zu sein, an, sie bestelle irgendwo ein Kleid oder
einen Hausrat für 50 Mk. Nun ist doch ganz offenbar, daß ein Produzent
diesen Hausrat und den Verdienst an ihm nicht gemacht hätte, wenn Frau Mama
die 50 Mk. von vornherein an einen unproduktiven Händler hätte geben müssen.
Denn dann hätte auch der Händler selbst noch von der vorher vorhandenen
Produktion leben müssen, an deren Verteilung ja gerade die
50 Mk. erspart sind. Die Frau Mama hat also doch mit ihren 50 Mk. Ersparnis
neue produktive Tätigkeit erzeugt und belohnt, nicht bloß unnütze Drohnen
gefüttert.
Und nun führen Sie selbst, Verehrtester, Ihr eigenes Beispiel weiter.
Wenn nicht bloß eine Mama, sondern 50 Manias je 30 bis 50 Mk. so erübrigen,
denken Sie doch: Da kann ja für einen brotlos gewordenen Händler schon ein
ganzer Handwerker oder Fabrikarbeiter jahraus, jahrein reichlich beschäftigt
werden. Und im letzteren Falle profitiert noch Fabrikant und Händler. Indes
50 X 50, das sind ja erst 2500 Mk. Rückvergütung. Nun aber sehen Sie sich
einmal den Jahresbericht z. B. des Dresdner Konsumvereins „Vorwärts" an.
Derselbe verteilt 400 000 Mk., gibt also, wenn es Ihrer Annahme entspricht,
160 Handwerkern oder Arbeitern, oder, da das Durchschnittsprodukt eines
Arbeiters 1700 bis 2000 Mk. an Wert betragen soll, 200 und mehr Leuten
indirekt produktive Arbeit. Und der Leipzig-Plagwitzer Verein, der schon direkt