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den immer höhere Leistungen erzielt,
die Produktion wird verbilligt bezw.
die Arbeit wird besser entlohnt,
das Einkommen steigt, die allgemeine
Lebenshaltung wird erhöht, und
die Arbeitszeit wird verkürzt. Auf
diese Weise wird mehr und mehr auch
die Lage der unteren Volksklassen gebessert.
Der Mensch wird frei, und
ist nicht mehr ein bloßer Sklave seiner
Arbeit.
Die geistige und moralische
Ausbildung der Menschen wird gehoben.
So sind Kapital, Technik und
Wissenschaften die Hebel der Kultur.
Das vielgeschmähte und angefeindete
Kapital wird der Wohltäter der Menschheit.
Es kommt auch denen zugute,
die selbst nicht in seinem Besitz sind,
und wird nur noch von denen geschmäht,
die in ihrem ganzen Denken
und in ihrer Tätigkeit und Arbeit
rückständig und nicht fähig sind, sich
der modernen Entwickelung anzupassen
und sie sich zunutze zu
machen.
dacht sind, mögen die Angestellten entscheiden.
Über den Druck der Warenhäusler
auf die Verbilligung der
Produktion wissen die Fabrikanten ein
Lied zu singen, für die bessere Entlohnung
und ErhöhungderLebenshaltung
treten die Mantelnäherinnen
als klassische Zeuginnen auf. Die
Freiheit der Angestellten im Warenhaus
wird durch jährlich fünf Tage
Urlaub bewiesen. Der Gehalt wird
nicht gekürzt, wenn sie noch % Jahr
dableiben. Sonst wird er zurückgezahlt
auch bei Kündigung durch den
Prinzipal.
In einem Warenhaus der Provinz
Sachsen erklärte der liebenswürdige
Chef bei der Eröffnung des
Geschäfts den Angestellten beim Generalappell,
daß er sie nicht in die
Ortskrankenkasse, sondern in ein Privatinstitut
eingekauft habe, weil dort
die Damen für zehn Wochen Krankengeld
erhielten, auch wenn sie sich
mal zurückziehen müßten, und das
könnte doch, so fügte er unter schalkhaftem
Lächeln zu, jeder passieren.
So fördert das Warenhaus die M o r a l,
indem ein Chef den Weg, auf dem
man am besten die Folgen sittlicher
Verfehlungen ausgleicht, nett andeutet,
sich der modernen Entwicklung anpaßt
und sie sich zunutze macht.
§ 51.
Sehr unglücklich ist der Hinweis zu nennen, daß der Kleinhandel in ben
früheren Zeiten der Zollmanern, des Jnnungszwanges und der Bannmeile nur der Warenhüuier.
der Stadtwirtschaft gedient habe, an deren Stelle jetzt durch den Bezug der
Massenartikel von auswärts die Weltwirtschaft des Warenhauses getreten sei.
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