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mehr J) Nur in einigen kurzen Bemerkungen wird noch
auf das vereinzelte Vorkommen dieser Zustände hingewiesen.
2) Sehr unzufrieden mit der neuen Steuergesetzgebung
sind die Vorschuss- und Kreditvereine, besonders
in der Pfalz, wo es ja die meisten derartige Vereine gibt.
Mussten sich diese schon vor der Steuerreform sagen, dass
sie die Steuerfreiheit nicht erlangen -würden, so scheinen
sie doch nach den wohlwollenden Bemerkungen des Ministers
geglaubt zu haben, dass die Steuerlast wenigstens
nicht drückender würde. Aber darin hatten sie sich getäuscht.
In welchem Masse die Steuern (und Umlagen)
bei einzelnen Vereinen Zunahmen, geht aus folgender nach
den Berichten der Pfälz. Hk. zusammengestellten Tabelle
hervor : s)
A' er ein
Steuer
1898
Mk. (abgerundet)
Steuer
1900
Reingewinn
1900
Dividende
D. Steuer betrug
(mit Umlagen) in
Proz. des Reingetvinns
(1900)
Bergzabern
Speyer
Winnweiler
Zweibrücken
St. Ingbert
709
2618
800
1200
2723
7692
1300
2700
1800
(Staatssteuer
allein)
18274
74278
11377
29528
49747
5
6
5
5'k
6
14,9
10,35
11,4
9,15
B Auch Abg. Wagner gibt zu (Ldtg. 24. Nov. laOS), dass die
Gewerbetreibenden nicht mehr wie früher unter der Konkurrenz der landw.
Genossenschaften zu leiden haben.
2) Handelskammer von Unterfranken 19ü(l; p. 43.
„ der Pfalz 19li() ; p. 313.
„ von Mittelfranken 1902; p. 121
„ ■ von Unterfranken 1902; p. 33.
„ der Oberpfalz 1902; p. 190.
Im Ldtg (6. Aug. 1904) wies auch Abg. Dr. Hammer Schmidt
auf die hohe Steuerbelastung dieser Genossenschaften hin, welche durchschnittlich
12,21 bis 14,14®/o des Reingewinns zahlen müssten, während
in andern Staaten die Steuern viel geringer seien.