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Jahresertrag
Bayern
Gesetz
V. 3. Juni
1899
Preussen
4. Juni
1891
Sachsen!)
10. März
1894
Baden
20. Mai
1884 u. 20.
Mai 1894
Hessen
12. Aug.
1899
100
1500
2 000
3 000
6 000
10 000
20000
30000
50 000
80 000
100000
1000 000
3
6
10
25
86
210
575
950
1715
2765 ■
3465
34 965
6
16
31
52
146
300
600
900
1680
2900
3900
39800
8
16
29
54
161
278
570
920
1720
2950
3950
39920
6,25
12.50
18,75
37.50
112,50
225,0
496,75
825,0
1500
2560
3250
35 000
11
23
33,50
57
■ 160
315
665
1 015
1 805
3 160
4 160
49 160
Zu dieser Steuer kommt in Bayern noch die N. A.,
in Preussen eine Vermögenssteuer von 50 Pfg., in Hessen
von 55 Pfg. pro mille, auch in Sachsen (nach d. Ges. vom
2. Juli 1902) eine Ergänzungssteuer von im allgemeinen
V2%o- In Bayern sind die Steuerheträge hei kleinen Erträgen
gering, die Progression wächst rasch hei den mittleren
und höheren Sätzen; die andern Staaten beginnen
mit weit höheren Sätzen, während die Progression langsamer
ansteigt.
Stellen wir speziell die bayrischen Verhältnisse, soweit
es im engen Rahmen des Vergleichbaren möglich ist,
den preussischen gegenüber: Während in Bayern die Steuerfreiheit
blos bis 700 Mk. (Gesamteinkommen) geht, ist sie
in Preussen bis 900 Mk. ausgedehnt. Die Steuersätze für
die kleineren Einkommen (etwa bis 2400 Mk.) sind in Bayern
viel niedriger als in Preussen. Während aber die Einkommensteuer
in Preussen für diese kleinen Gewerbe durch
gar keine oder nur eine minimale Vermögenssteuer ergänzt
0 Die Sätze sind erst durch Gesetz vom 24. Juli 1900 geändert
worden.