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ñus Natur und Geiftesrvett.
Jeder Band geheftet 1TÍ. I.—, in Leinwand gebunden ITC. 1.25.
Empfindens, Vorstellens, Denkens und Wollens unter Zurückführung dieser Tätigkeiten auf
die Vorgänge in den Elementen des Nervensystems gegeben. Der vierte und fünfte Abschnitt
beschäftigt sich in analoger weise mit den Vorgängen des „Schlafes und Traumes" und den
scheinbar so geheimnisvollen Tatsachen der „Hypnose und Suggestion".
Geistesleben s. a. Bildungswesen; Buchgewerbes Byzanz; (Christentum;
Mensch; Philosophie: Religion.
Geographie s. Dorf: Entdeckungen: Japon; Kolonien: Mensch: Palästina;
Polarforschung: Städte; Volksstämme; Wirtschaftsleben.
Geologie f. Erde; Korallen.
Germanen. Germanische Kultur in der Urzeit, von Professor Br. Georg
Steinhaufen. Mit 17 Abbildungen. (Nr. 75.)
Vas Büchlein beruht auf eingehender (Quellenforschung und gibt in fesselnder Darstellung
einen Überblick über germanisches Leben von der Urzeit bis zur Berührung der Germanen
nlit der römischen Kultur.
German. Mythologie, von Dr. Julius v. Regelein. (Nr.95.)
Der Verfasser gibt ein Bild germanischen Glaubenslebens, indem er die Äußerungen religiösen
Lebens namentlich auch im Kultus und in de» Gebräuchen des Aberglaubens aufsucht, sich
überall bestrebt, das zugrunde liegende psychologische Motiv zu entdecken, die verwirrende
Fülle mythischer Tatsachen und einzelner Namen aber demgegenüber zurücktreten läßt.
Geschichte, politische Hauptströmungen in Europa im 19. Jahrhundert,
von Professor Dr. Karl Theodor v. heigel. (Ur. 129.)
Bietet eine knappe Darstellung der wichtigsten politischen Ereignisse vom Ausbruche der fran
zösischen Resolution bis zum Ausgang des 14. Jahrhunderts, womit eine Schilderung der
politischen Ideen Hand in Hand geht, und wobei überall Ursache und Wirkung, d. h. der innere
Zusammenhang der einzelnen Vorgänge, dargelegt, auch Sinnesart und Taten wenigstens der
einflußreichsten Persönlichkeiten gewürdigt werden.
von Luther zu Bismarck. 12 Charakterbilder aus deutscher Ge
schichte. von Professor Dr. Gttokar Weber. 2 Bände. (Nr. 123.124.)
(Ein knappes und doch eindrucksvolles Bild der nationalen und kulturellen Entwicklung der
Neuzeit, das aus den vier Jahrhunderten je drei Persönlichkeiten herausgreift, die bestimmend
eingegriffen haben in den Werdegang deutscher Geschichte. Der große Reformator, Regenten
großer und kleiner Staaten, Generale, Diplomaten kommen zu Wort, was Martin Luther
einst geträumt: ein nationales deutsches Kaiserreich, unter Bismarck steht es begründet da.
1848. Sechs Vorträge von Professor Dr. Gttokar Weber. (Nr.53.)
will eine richtige Abschätzung des „tollen Jahres" in seiner geschichtlichen Bedeutung ermög
lichen, der schma l vollen und doch so berausche d schönen Zeit jenes völkerf.ühlings, in der
alle Menschen Brüder schienen und die „monotone Welt des Schlendrians" wie von einem
elektrische» Strome getroffen wurde, indem es in kritischer Darstellung die Beweggründe der
einzelnen Stände klarzustellen, den rechts und links auftretenden Extremen gerecht zu werden
sucht und besonders den großartigen deutschnationalen Aufschwung jenes Jahres hervorhebt.
Restauration und Revolution. Skizzen zur Entwicklungsgeschichte
der deutschen Einheit, von Professor Dr. Richard Sch wem er. (Nr. 37.)
Die Reaktion und die neue Ära. Skizzen zur Entwicklungsgeschichte
der Gegenwart, von Professor Dr. Richard Schwemer. (Nr. 101.)
vom Bund zum Reich. Reue Skizzen zur Entwicklungsgeschichte der
deutschen Einheit, von Professor Dr. Richard Schwemer. (Hr. 102.)
Die 3 Lände geben zusammen eine in Auffassung und Darstellung durchaus eigenartige
Geschichte des deutschen Volkes im 14. Jahrhundert. „Restauration und Revolution" behandelt
das Leben und Streben des deutschen Volkes in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, von
dem ersten Aufleuchten des Gedankens des nationalen Staates bis zu dem tragischen Fehlschlagen
aller Hoffnungen in der Mitte des Jahrhunderts. „Die Reaktion und die neue Ara", beginnend
mit der Seit der Ermattung nach dem großen Aufschwung von 1848, stellt in den Mittelpunkt
des Prinzen von Preußen und Gtto von Bismarcks Schaffen, „vom Bund zum Reich" zeigt uns
Bismarck mit sicherer kjand die Grundlage des Reiches vorbereitend und dann immer ent
schiedener allem Geschehenen das Gepräge seines Geistes verleihend.