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Verlag von B. G. Te übn er in Leipzig und Berlin.
Die Kultur der Gegenwart
ihre Entwicklung und ihre Ziele.
Herausgegeben von Prof. PAUL HINNEBERG.
In 4 Teilen. Lex.-8. Jeder Teil zerfällt in einzelne inhaltlich voll
ständig - in sich abgeschlossene und einzeln käufliche Abteilungen.
Die „Kultur der Gegenwart“ soll eine systematisch aufgebaute, ge
schichtlich begründete Gesamtdarstellung unserer heutigen Kultur
darbieten, indem sie die Fundamentalergebnisse der einzelnen Kultur
gebiete nach ihrer Bedeutung für die gesamte Kultur der Gegenwart
und für deren Weiterentwicklung in großen Zügen zur Darstellung bringt.
„Wenden wir aber unseren Blick zu den einzelnen Leistungen, die hier in reichlichster
Fülle geboten sind, dann wissen wir in der Tat nicht, was wir herausgreifen und nennen
sollen. Aus jedem Gebiete hat ja ein Meister seines Faches das Wichtigste kurz und
übersichtlich gegeben, bald aus seiner Geschichte das Wesen des behandelten Gegen
standes erläuternd, bald ihn in mehr prinzipieller und schematischer Form vor dem
Leser ausbreitend. Abgesehen von dem Wert der hervorragenden Einzelleistungen erhält
das ganze Unternehmen seinen besonderen Wert dadurch, daß es versucht, unser
Wissen und Können zu einer möglichst systematischen Einheit zu verarbeiten. Damit
wird es einem gebieterischen Bedürfnis unserer aus der seelischen Zerklüftung zur
Einheit strebenden Zeit gerecht.“ (Deutsche Zeitung.)
Bisher sind erschienen:
Teil I, Abt. 1: Die allgemeinen Grundlagen der Kultur der
iiPCTPnwiirf Inhalt: Das Wesen der Kultur: W. Lexis. — Das moderne Bil-
ucguivvaii. dungswesen: Fr. Paulsen. — Die wichtigsten Bildungsmittel.
A. Schulen und Hochschulen. Das Volksschulwesen: G. Schöppa. Das höhere
Knabenschulwesen: A. Matthias. Das höhere Mädchenschulwesen: H. G au dig.
Das Fach- und Fortbildungsschulwesen: G. Kersch enstein er. Die geisteswissen
schaftliche Hochschulausbildung: Fr. Paulsen. Die naturwissenschaftliche Hochschul
ausbildung: W. V. Dyck. B. Museen. Kunst- und Kunstgewerbe-Museen: L. Pallai.
Naturwissenschaftlich-technische Museen: K. Kraepelin. C. Ausstellungen. Kunst-
und Kunstgewerbe-Ausstellungen: J. Les sing. Naturwissenschaftlich-technische Aus
stellungen: N. 0. Witt. D. Die Musik: G. Göhler. E. Das Theater: P. S ch 1 en th er.
F. Das Zeitungswesen: K. Bücher. 0. Das Buch: R. Pietschmann. H. Die Biblio
theken: F. Milkau. — Die Organisation der Wissenschaft: H. Diels. [XV u. 671 S.]
1906. Geh. ai. 16.—, in Leinwand geb. M 18.—.
„Die berufensten Fachleute reden über ihr Spezialgebiet in künstlerisch so hochstehender,
dabei dem Denkenden so leicht zugehender Sprache, zudem mit einer solchen Konzen
tration der Gedanken, daß Seite für Seite nicht nur hohen künstlerischen Genuß ver
schafft, sondern einen Einblick in die Einzelgebiete verstattet, der an Intensität kaum
von einem anderen Werke übertreffen werden könnte.“ (Nationalzeitung, Basel.)
Teil I, Abt. 3, 1: Die orientalischen Religionen. à
und die Religion der primitiven Völker: Ed. Lehmann. Die ägyptische Religion:
A. Erman. - Die asiatischen Religionen: Die babylonisch-assyrische Religion: C. Be-
zold. — Die indische Religion: H. Oldenberg. — Die iranische Religion: H. Otden-
berg. — Die Religion des Islams: J. G old zi her. — Der Lamaismus: A. G. Grün
wedel. — Die Religion der Chinesen: J. J. M. de Groot. — Die Religion der Japaner:
a) Der Shintoismus: K. Florenz, b) Der Buddhismus: H. Haas. [VH u. 267 S.]
1906. Geh. M. 7.—, in Leinwand geb. M 9.—.
„Auch dieser Band des gelehrten Werkes ist zu inhaltvoll und zu vielseitig, um auf
kurzem Raum gewürdigt werden zu können. Auch er kommt den Interessen des bil
dungsbedürftigen Publikums und der Gelehrtenwelt in gleichem Maße entgegen. . . .
Wahr ist es, daß der Versuch, so junge Wissensgebiete wie die hier bearbeiteten zu
popularisieren, insofern gefährlich bleiben muß, als die Subjektivität des Autors, der in