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Die Kultur der Gegenwart.
Literatur: P. Horn. — Die neupersische Literatur: P. Horn. — Die türkische Literatur:
P. Horn. — Die armenische Literatur: F. N. Finck. - Die georgische Literatur: F.N.
Finck. — Die chinesische Literatur : W. Grube. — Die japanische Literatur : K.Florenz.
[IX u. 419 S.] 1906. Geh. Jl 10.—, in Leinwand geb. M. 12.—.
„Erich Schmidt eröffnet den Reigen mit einer einleitenden Diatribe über die Anfänge der
Literatur und die Literatur der primitiven Völker, in die Probleme vortrefflich einführend.
Erman behandelt die ägyptische Literatur sichtlich aus feinstem Verständnis heraus. Unter
den semitischen Literaturen trägt die israelitische fast mühelos den Kranz davon. Gunkel
behandelt sie, ihrer Formensprache innig nachspürend, und wieviel holt er so heraus, was
geeignet ist, uns das Alle Testament neu und lebendig zu machen! Es ist Herders Geist,
und doch wie anders! Die babylonisch-assyrische Literatur (Bezold), die aramäische
und die äthiopische (Nöldeke) sind von Gelehrten ersten Ranges bearbeitet. Dann die
arabische Literatur von de Goeje in herrlicher Darstellung. Weiter: die indische, all-,
mittel-, neupersische, türkische, armenische, georgische. Die chinesische und japanische.
Diese von Florenz in Tokio, von dem .Einzigen, der es machen konnte', wie mir ein
Kundiger sagt. ...“ (Die Christi. Welt.)
Teil I, Abt. 8: Die griechische und lateinische Literatur und
Snrache Inhalt. I. Die griechische Literatur und Sprache. Die griechische
r " Literatur des Altertums: U. y. Wilamowitz-Moellendorff. — Die
griechische Literatur des Mittelalters: K. Krombach er. — Die griechische Sprache:
J. Wackernagel. — II. Die lateinische Literatur und Sprache. Die römische Literatur
des Altertums: Fr. Leo. — Die lateinische Literatur im Obergang vom Altertum zum
Mittelaller : E. Norden. — Die lateinische Sprache: F. S kutsch. 2. Auflage. [VIII
u. 494 S.| Geh. M. 10.—, in Leinwand geb. M. 12.—.
i,. . . Wir erhalten hier die Summe der literarischen und sprachlichen Forschung unserer
Zeit, in der Darstellung gleich ausgezeichnet durch die Weite des Gesichtskreises wie
durch die Fülle und Originalität der leitenden Gesichtspunkte. Die Eigenart der Dar
stellung ist darin begründet, daß sie von philologischem Detail gänzlich absehend nur
die Triebkräfte des geistigen Lebens und ihre Entwicklung verfolgt und mit besonderer
Liebe bei der allgemeinen Charakteristik der hervortretenden Persönlichkeiten verweilt. . .
Und hinter jedem Abschnitte steht eine geist- und temperamentvolle Persönlichkeit, die
der Darstellung durchweg den Stempel der Subjektivität ausdrückt, am meisten natürlich
— dem Charakter ihres Verfassers entsprechend — in der Geschichte der griechischen
Literatur im Altertum. . . .“ (Literarische Rundschau.)
Teil I, Abt. 9: Die osteurop. Literaturen und die slawischen
Snrarhpn Inhalt: Die slawischen Sprachen: V. von Jagiö. — Die slawischen
F ^ " Literaturen. I. Die russische Literatur: A. Wesselovsky. II. Die
polnische Literatur: A. Brückner. III. Die böhmische Literatur: J. Mâchai. IV. Die
südslawischen Literaturen: M. Murko. — Die neugriechische Literatur: A. Thumb. —
Die finnisch-ugrischen Literaturen. I. Die ungarische Literatur: F. Riedl. II. Die
finnische Literatur: E. Setälä. III. Die esthnische Literatur: G. Suits. — Die litauisch
lettischen Literaturen. I. Die litauische Literatur: A. Bezzenberger. II. Die lettische
Literatur: E. Wolter. [Vili u. 396 S.[ 1908. Geh. á 10.—, in Leinwand geb. Ji 12.—.
Der vorliegende Band sucht ein Bild zu geben von der eigenartigen, in einem besonderen
Verhältnis des Gebens und Nehmens zur westeuropäischen Kultur stehenden Entwicklung
der osteuropäischen Literaturen. Sie dürfen das allgemeinste Interesse beanspruchen,
sei es die russische als „Beschützerin der Lebenswahrheit in der künstlerischen
Darstellung“, die „auf das reale Leben des Volkes gestützt, aus dem Volkstum
große Reichtümer gehoben“ und die durch ihren Einfluß auf Westeuropa sich
einen hervorragenden Platz in der Weltliteratur gesichert, oder die ungarische, deren
charakteristischster Vertreter Pelosi, „eine der hinreißendsten Gestalten der Welt-
literatur , ein „Impressionist im höchsten Sinne des Wortes“, „übervoll mit tiefen
Lie tu bien und Begeisterung an Natürlichkeit, Aufrichtigkeit, Einfachheit und Durchsichtig-
ken m.t dem Volkslied wetteifert", oder die finnische, die „innerhalb siebzig Jahren
die Entwicklung vom Stadium der Folklore, vom Volksepos zum Niveau der modernen
Kicbtungen des heutigen Europa vollzogen hat“, in der „sich zu allen Zeiten Leute aus
aen tiefsten Schichten des Volkes mit am literarischen Schaffen betätigt haben und in
oer das Beste aus dem Schoße des Volkes selbst hervorgegangen ist“.
Teil I Abt. 11, 1: Die romanischen Literaturen und Sprachen
Elns u chluß des Keltischen. L
- - einen. H. Zimmer. 2. Die einzelnen keltischen Literaturen, a. Die irisch-gälische
K. Meyer, b. Die schottisch-gälische und die Manx-Literatur. c. Die kym-
Literatur: