Object: Das Hotel- und Gastgewerbe

EINE NICHT ALLTÄGLICHE BROSCHÜRE 
292, 
27. EINE NICHT ALLTÄGLICHE BROSCHÜRE 
Bei dem folgenden Musterbeispiel ernte ich in meinem 
eigenen Garten. Es ist der Entwurf zu einer Hotel-Werbe- 
broschüre, bei dem ich die Schablone verlasse und die Uniform 
ausziehe. Da es sich also um einen Entwurf handelt, der noch 
üicht praktisch verwertet wurde, so bemerke ich ausdrücklich, 
daß die wortgetreue Nachahmung nur dann gestattet ist, wenn 
man vorher mein Einverständnis eingeholt hat. Sonst ist das 
Musterbeispiel lediglich dazu bestimmt, geistige Anregungen 
zu liefern. Die Klischees wurden mir in liebenswürdiger Weise 
von Herrn Ernst Volkhardt zur Verfügung gestellt. Zwei 
Gründe veranlaßten mich, gerade das Münchner Regina-Palast- 
Hotel als Grundlage für den Aufbau der Musterbroschüre zu 
wählen: 1. Dieses Hotel gilt mit Recht als eines der ersten 
Häuser Europas, was technische Betriebsanlagen betrifft. 
2. Herr Volkhardt und sein Direktor Herr Haeßler haben mir 
schon seit Jahren in entgegenkommender Weise jede Bitte 
erfüllt, wenn es sich um Bereitstellung irgendwelchen Materials, 
seien es Photos, Klischees, Matrizen, Skizzen usw., oder seien 
es Angaben und Unterlagen betriebstechnischer, statistischer 
der zahlenmäßiger Art, handelte. 
Zu dem Entwurf selbst noch ein paar kurze sachliche 
Bemerkungen. Aus langjähriger Beobachtung weiß ich, daß 
kaum bei irgendeinem anderen Werbemittel der Geschäftswelt 
Soviel langweilige Schematik zu finden ist, wie beim Faltpro- 
spekt oder der Werbebroschüre des Hotelgewerbes. Eine sieht, 
inhaltlich, wie die andere aus. Und doch wäre gerade bei dieser 
Reklameform es dringend nötig, auf neue Ausdrucksarten zu 
sinnen, für Wechsel zu sorgen, den Empfänger durch Über- 
raschendes, noch nicht Gesehenes zur Betrachtung und zum 
Lesen zu reizen! Also in der eigenen Werbebroschüre gewisser-
	        
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