fullscreen : Die Arbeiterfrage

Art  der
Beschäftigung

Metallarbeiter ­


Leben  sauer!  Diesen  Knechtsseelen  fehlt
es  am  festen,  eigenen  Willen,  an  Selbständigkeit, ­
  an  Energie.  Diese  Leute  sind  mit
allem  zufrieden,  und  sie  hassen  u.  verhöhnen ­
  Dich,  wenn  Du  ein  Nörgler  bist.
(2.)  [M.S.]
Trotz  aller  Erinnerungen  an  Werden  und
Vergehen  hoffe  ich  doch,  daß  ich  mit  der
Zeit  so  weit  kommen  werde,  daß  ich  nicht
mit  Bangen  ans  Alter  zu  denken  brauche.
Darum  wünsche  ich  auch  recht  sehnlich,
daß  ich  in  die  Lage  komme,  meinem  Buben ­
  etwas  tüchtiges  lernen  zu  lassen,  damit ­
  er  dereinst  im  Stande  ist,  wenns  gar
nicht  mehr  mit  mir  gehen  will,  sagen  zu
können:  „So  Vater  jetzt  komm  zu  mir,
und  Du  kannst  ernten  was  Du  in  meiner
Jugend  gesät  hast.“  (2.)  [M.B.]

Mechaniker ­


Ich  hoffe  und  wünsche  daß  die  Erde
einstens  ein  Geschlecht  beherbergt,  dessen
einzelnes  Individium  sich  der  Würde  bewußt ­
  sei,  die  man  schon  heute  als  Menschenwürde ­
  preisst.  Daß  einstens  nicht
mehr  die  große  Masse  eine  Riesenherde
stöhnender  Lasttiere  ist,  während  ein  verschwindend ­
  keiner  Teil  in  raffinierten  Genüssen ­
  die  Tage  verfaulenzt,  daß  das %
Licht  der  Erkenntnis  in  alle  Gehirne  dringen ­
  möge,  daß  es  zur  Flamme  emporlodern ­
  und  dem  Proletariat  leuchtend  den
Weg  zeige,  der  zur  politischen  Macht

Metallarbeiter ­


Schlosser ­


Former

Fraiser

Metallarbeiter ­


führt.  Daß  es  einst  in  die  Lage  Tcomme
sein  Schicksal  selbst  zu  bestimmen,  eine
Gesellschaftsordnung  herbeizuführen,  in
der  die  Freiheit,  Gleichheit,  Brüderlichkeit
sich  in  das  Scepter  teilen.  Dies  wäre  mein
sehnlichster  Wunsch,  (r.)  [M.  S.]
Hoffnungen  und  Wünsche  nur,  welche
sich  für  alle  verwirklichen.  Ich  mag  keinen
Himmel,  wenn  meine  Brüder  in  der  Hölle
schmachten.  (3.)  [M.  B.]
Daß  die  Menschen  einst  so  sittlich  werden, ­
  daß  sie  den  Sieg  erringen,  ohne  daß
die  halbe  Welt  im  Blut  erstickt  wird.  (2.)
[M.  S.]
Mögen  die  Worte  Lessings  sich  erfüllen:
„Der  Mensch  sei  dem  Menschen  Gott.“
Sehen  Sie,  das  sind  meine  Hoffnungen  und
Wünsche.  (2.)  [M.  B.]
Ich  für  meine  Person  will  absehen  von
Hoffnungen  und  Wünschen.  Alles  setze
ich  daran,  meine  Buben  für  den  Sozialismus ­
  zu  gewinnen.  Bei  jeder  passenden  Gelegenheit ­
  erläutere  ich  ihnen  in  verständlicher ­
  Weise  die  Klassengegensätze,  die
Lügen  und  Verdrehungen  der  Kirche.  (1.)
[M.  S.]
Hoffnungen  auf  materielle  Güter  habe  ich
keine.  Ich  bin  kein  Spieler  in  der  Lotterie,
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